Aktuelles:
Grube Carl: Sind Politik und Verwaltung in der Wirklichkeit angekommen?
Grüne wollen die Bewohner nicht im Regen stehen lassen und fordern pragmatische Lösungen
Ende...
. . .Grüne kritisieren die derzeitigen Planungen des Autobahnvollanschlusses an der Bonnstraße
Legen die Linksabbieger zukünftig den Verkehr auf der Bonnstraße lahm?
Nach den vorliegenden...
. . .Lärmschutzwand Buschbell
Grüne fordern Konsequenzen aus fahrlässigem Umgang mit Steuergeldern
Im Rahmen der geplanten...
. . .Von der Sanierung eines alten Kanals zu neuen Gebühren und von Informationen, die Sie auf keiner Informationsveranstaltung bekommen
Liebe Anwohner von Friedrich-, Frieden-, Heinrich- und Klarengrundstraße,
wir können Ihren Unmut über die offensichtlich nicht gut vorbereitete Bürgerinformations-veranstaltung am 17. November verstehen und nachvollziehen. Wir gehen davon aus, dass die Stadtverwaltung hier noch nachbessern und Sie besser informieren wird.
Wir bezweifeln allerdings, dass man alle Ihre Fragen beantworten wird, z.B. die Frage „Warum haben CDU- und FDP-Fraktion mit ihrer bereits abgewählten Ratsmehrheit in der letzten Sitzung des alten Stadtrates noch schnell eine drastische Straßenbaubeitrags-erhöhung (z.T. Verfünffachung der Gebühren!) beschlossen?“.
Stellen Sie diese Frage doch einfach mal den Stadtverordneten von CDU und FDP, die für Ihren Wahlbezirk zuständig sind.
Und wenn diese Stadtverordneten von CDU und FDP Ihnen erklären, dass diese Gebühren für den städtischen Haushalt wichtig seien und dass man darauf nicht verzichten könne, dann fragen Sie die Stadtverordneten von CDU und FDP doch, ob man Ihre Beiträge für überdimensionierte Straßenneubauprojekte wie die Umgehungsstraße Buschbell (Kosten: 11 Millionen €) und verlängerter Freiheitsring (Kosten 5 Millionen €) benötige.
Die Stadtverordneten von CDU und FDP werden Ihnen dann wahrscheinlich sagen, dass diese Straßenneubauprojekte für unsere Stadt sehr wichtig seien.
Lassen Sie jetzt nicht locker, fragen Sie die Stadtverordneten von CDU und FDP weiter, wie lange sie mit dieser rückwärtsgewandten Beton-Verkehrspolitik noch unsere Umwelt und unser Klima ruinieren wollen. Machen Sie die Stadtverordneten dabei ruhig auf die zur Zeit in Kopenhagen stattfindende Klimakonferenz aufmerksam.
Fragen Sie die Stadtverordneten von CDU und FDP, ob sie nicht die Statistiken gelesen haben, welche besagen, dass der Autoverkehr schon seit einiger Zeit rückläufig ist, selbst in Frechen.
Stellen Sie diese unbequemen Fragen, bohren Sie ruhig nach, lassen Sie sich kein X für ein U vormachen. Nur so kann sich was ändern, auch wenn der Weg noch weit und mühsam ist.
Fragen Sie und bleiben Sie dran, unserer Umwelt und unseren Kindern zuliebe.
Hüchelner Straße – eine alte Identität stiftende Kastanie wurde gefällt
Viele Anwohner der Hüchelner Straße und die Grünen haben vergeblich ein Gutachten gefordert. Die Stadt wollte die Straße nicht so lange absperren, bis der Gutachter gekommen wäre. Der ungestörte Verkehr war ihr wichtiger als der Erhalt des alten Baumes.
Schlehdornstraße: Die Spielstraße ist im derzeitigem Zustand gefährlich
Planungsfehler: Die viel zu breite Straße verführt zum schnellen Fahren
Am Eingang der Schlehdorn-straße befindet sich das Verkehrszeichen Zeichen Nummer 325 „Beginn eines verkehrsberuhigten Bereiches“. Dazu führt die Straßenverkehrs-ordnung aus: „Der Fahrzeug-verkehr muss Schrittge-schwindigkeit einhalten.“.
Weiter ist dort zu lesen „Die mit Zeichen 325 erfassten Straßen müssen durch ihre Gestaltung den Eindruck vermitteln, dass die Aufenthaltsfunktion überwiegt und der Fahrzeugverkehr hier eine untergeordnete Bedeutung hat.“. Und genau diesen Eindruck vermittelt die Schlehdornstraße nicht. Durch ihre Länge und durch ihre Breite verführt sie die Autofahrer zum schnellen Fahren (siehe Foto).
Fatal ist, dass die Widmung „Spielstraße“ eine falsche Sicherheit vortäuscht. Durch die bei Spielstraßen nicht vorhandenen Bürgersteige fehlt vor allem kleineren Kindern, die ja auf der Straße spielen sollen, die Abgrenzung zum gefährlichen Straßenraum. Die Eltern dieser Kinder sind verunsichert und ratlos: Was ihnen die Stadt als Spielstraße „verkauft“ hat, erweist sich als Mogelpackung.
Bislang fanden die Eltern mit ihren Eingaben bei der Stadt allerdings nur wenig Gehör. Am 16. April wird sich der Verkehrsausschuss erneut mit dem Thema befassen. In ihrer Beschlussempfehlung schlägt die Verwaltung vor, die Bitte um Überprüfung der Geschwindigkeit des fließenden Verkehrs an die Polizeidienststelle Frechen weiterzugeben. Kommen Sie um 17 Uhr ins Rathaus um Ihr Interesse zu bekunden.
Für uns gibt es nur eine Lösung: Die Schlehdornstraße muss massiv verengt werden, so dass die Autofahrer gar nicht schneller als 7 km/h fahren können. Diese Einengungen dürfen jedoch nicht durch parkende Fahrzeuge geschehen, weil spielende Kinder hier leicht übersehen werden. Überprüfungen durch die Polizei halten oder Appelle an die Autofahrer halten wir für nicht nachhaltig und somit für reine Augenwischerei.
Anwohner, wehrt Euch gegen den Durchgangsverkehr auf Euren Straßen
Die jüngst beschlossenen Maßnahmen sind nur Kosmetik -Anwohner haben ein Recht auf Lebensqualität
Im August letzten Jahres hatten weit mehr als hundert Anwohner einen Bürgerantrag gestellt, um den Durchgangsverkehr zu verhindern, der über die Schloßstraße durch diverse Bachemer Straßen fließt.
Dazu nahm der Landesbetrieb Straßen NRW als Straßenbaulastträger positiv Stellung: „Seitens des Straßenbaulastträgers bestehen keine Bedenken gegen eine Sperrung der Schloßstraße mit VZ 250 (Verbot für Fahrzeuge aller Art) in Verbindung mit VZ 1020-30 (Anlieger frei). Die Abwicklung der zusätzlichen PKW-Verkehre, welche den Bereich Schloßstraße, Lahnstraße usw. nicht mehr befahren dürfen, kann über die signalisierten Knotenpunkte B264/L103, B264/Neuer Weg und B264/K25 Hubert-Prott-Straße problemlos abgewickelt werden.“.
Mit den Stimmen der CDU und SPD lehnte der Verkehrsausschuss jedoch eine Sperrung der Schloßstraße ab und beschloss stattdessen lediglich eine Verkehrsberuhigung auf der Lahnstraße.
Wir Bündnisgrünen schätzen jedoch diese Maßnahmen als reine Kosmetik ein. Aus unserer Erfahrung wissen wir, dass solche Maßnahmen das Problem nicht lösen können und nicht lösen werden.
Die CDU und die SPD sind hier offensichtlich mit ihrem Latein am Ende, für sie hat die Maxime „freie Fahrt für freie Bürger“ immer noch höchste Wichtigkeit, auch wenn es wie hier auf Kosten der Lebensqualität der Anwohner geht.
Und dabei sind diese uralten Dorfstraßen überhaupt nicht für den heutigen Verkehr ausgelegt und geeignet. Sie stammen noch aus einer Zeit, wo man sich auf der Straße aufhielt und begegnete. Und die Kinder ungestört auf der Straße spielen konnten.
Liebe Anwohner, gebt Euch mit dieser untauglichen und völlig unzureichenden Verkehrsberuhigung nicht zufrieden. Schließt Euch zu einer schlagkräftigen Bürgerinitiative zusammen und erhöht den Druck auf besagte Parteien. Sprecht Eure Bachemer Stadtverordneten an. Die Erfahrung zeigt: Die Parteien reagieren auf Druck: Vor wenigen Monaten erst gab sich CDU in Königsdorf dem Bürgerwillen geschlagen – hier hatte die CDU versucht, Einzelhandel auf der grünen Wiese anzusiedeln – aufkosten des Einzelhandels im Ort selbst.
v.i.S.d.P. Hans-Georg Kleinmann, Fraktion Bündnis90/Die Grünen im Rat der Stadt Frechen




