Die geplante Erft-S-Bahn wird zu Verbesserungen für Frechen-Königsdorf und Weiden-West führen

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Nachdem am 4. August im Düsseldorfer Verkehrsministerium eine entsprechende Planungsvereinbarung unterzeichnet wurde, soll die
neue S-Bahn bereits in einigen Jahren den Betrieb zwischen Köln-Deutz und Bedburg aufnehmen.

Dadurch ergeben sich auch für die FrechenerInnen nennenswerte Verbesserungen:
Bei den S-Bahn-Haltpunkten Frechen-Königsdorf und Weiden-West wird die neue S-Bahn in den Fahrtrichtung Köln tagsüber zu einem ständigen 10-Minuten-Takt und abends und am Wochenende zu einem 15-Minuten-Takt führen.

Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Bündnisgrünen, begrüßt die geplante Erft-S-Bahn: „Vor allem im Berufsverkehr wird das zusätzliche Angebot zu einer Entspannung der heutigen Situation führen, bei der die S-Bahnen bereits an ihrer Kapazitätsgrenze angelangt sind. Auch die geplanten umsteigefreien und schnellen Verbindungen nach Bedburg und Bergheim sind attraktiv und können so manche Autofahrt ersetzen.“


Weitere Informationen
Link auf eine NVR-Broschüre mit weiteren Details zum Ausbau der RB 38 zur Erft-S-Bahn: hier

Grüne wollen die Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Kölner Straße und Gewerbegebiet / Kletterhalle sichern

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Bei dem von einer chinesischen Investorengruppe geplanten Bauvorhaben im Westen des alten Frechener Bahnhofs befürchtet die Fraktion der Bündnisgrünen, dass hier die vorhandene Fuß- und Radwegeverbindung entfällt und die betroffenen BürgerInnen zu Umwegen gezwungen werden – so wie seinerzeit beim Bau des Alpha-Forums an der Kölner Straße schon einmal geschehen.

Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen, erläutert: „Der dortige Fußweg stellt eine wichtige Verbindung zum Gewerbegebiet an der Ernst-Heinrich-Geist-Straße sowie zur Kletterhalle dar, nicht zuletzt für Menschen, die mit der Linie 7 anreisen.
Eine Schließung der Wegeverbindung wäre auch nachteilig für die Gewerbeansiedlungen an den Ringlokhallen und die dort ansässige Gastronomie.“
Erbacher weiter: „Der Fußweg befindet sich zurzeit in einem schlechten Zustand und verdient unserer Meinung nach eine Aufwertung zum Fuß- und Radweg. Dieses sollte bei den weiteren Planungen mit berücksichtigt werden.“

Antrag für den Verkehrsausschuss am 5. Oktober

Die Grünen haben für den Verkehrsausschuss am 5. Oktober beantragt, dass die Verwaltung rechtliche und bauliche Möglichkeiten ergreift, um die vorhandene Fuß- und Radwegverbindung von der Kölner Straße zur Ernst-Heinrich-Geist-Straße zu sichern.


Derzeitiger Fußweg
Frechener Grüne begrüßen Parteitagsbeschlüsse, die für Frechen von besonderer Bedeutung sind

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Zufrieden mit den jüngsten Parteitagsbeschlüssen zeigen sich die Frechener Bündnisgrünen, die, so die Ortsverbandsvorsitzende Sabine Schorr,  auch für Frechens Bürger relevant sind: „Da ist vor allem der Kohle-Beschluss zu nennen, die schmutzigsten Kohlekraftwerke sofort abzuschalten und die Verstromung von Kohle bis 2030 zu beenden. Die im Westen von Frechen gelegenen Braunkohlekraftwerke emittieren nämlich Schwefeldioxid, Stickoxide, Feinstaub und giftige Metalle, die unter anderem zu Atemwegserkrankungen, Lungenkrebs und Herzinfarkten führen können. Und in Frechen haben wir zumeist Westwind,d.h., wir liegen hier genau in der Einflugschneise.“

Lebenserwartung um 9 Monate niedriger

Die Europäische Umweltagentur geht in einem Bericht von 2012 davon aus, dass EU-Bewohner durch Luftverschmutzung im Schnitt eine um neun Monate verkürzte Lebenserwartung haben – auch wenn der dafür verantwortliche Feinstaub selbstverständlich nicht nur aus Kohlekraftwerken stammt, sondern z.B auch aus dem Straßenverkehr.

Geplante Messungen der Stickstoffdioxid-Belastung an Frechener Hotspots

„Und damit wären wir bei einem weiteren wichtigen Parteitagsbeschluss, nämlich dem Verbot der Neuzulassung  von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren ab 2030“, so Schorr weiter. „Gefährliche Stickstoffdioxid-Belastungen machen schließlich nicht an den Kölner Stadtgrenzen halt, sondern sind auch an verkehrsreichen Frechener Punkten anzutreffen. Um hier konkreter werden zu können, planen wir noch in diesem Jahr eigene Messungen durchzuführen. Die erforderlichen Messgeräte sollen in Kürze in Kooperation mit Regionalen Umweltverbänden bestellt werden.“

Carsharing jetzt auch in der Frechener Rathaustiefgarage – Grüne begrüßen das neue Angebot

Ein lang gehegter Wunsch der Frechener Grünen ist in Erfüllung gegangen:


Seit einigen Tagen gibt es ein Carsharing-Auto in der Frechener Innenstadt. Im öffentlich zugänglichen Teil der der Rathaustiefgarage wurden zwei Carsharing-Stellplätze eingerichtet, von denen einer durch ein Fahrzeug des Autohaus Schönauen belegt wird. Der zweite Platz kann von möglichen weiteren Carsharing-Anbietern genutzt werden.
 
Carsharing in der Innenstadt sowie in Königsdorf
 
Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Bündnisgrünen, freut sich über diese Entwicklung: „Nun gibt es dieses Angebot auch im Stadtzentrum und gut erreichbar direkt am Busbahnhof. Zudem ist der Standort im Winter gut vor Eis und Schnee geschützt. Bis zum ersten Carsharing-Fahrzeug in der Innenstadt war ein langer Atem notwendig: Im Koalitionsvertrag gelang es uns, das Carsharing zu verankern, gemeinsam haben wir dann einen entsprechenden Antrag im Verkehrsausschuss auf den Weg gebracht. Damit gibt es nun neben Königsdorf einen zweiten Carsharing-Standort in Frechen.“
 
Alternative zum privaten PKW oder Zweitwagen
 
Miriam Erbacher glaubt an eine weitere Verbreitung von Carsharing: „Als Alternative zum privaten PKW oder Zweitwagen wird das Carsharing zunehmend auch außerhalb der Großstädte attraktiv. Jetzt gilt es, das neue Angebot bei den Frechener Bürgerinnen und Bürgern bekannt zu machen.“


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