Insektenschutz ist mehr als Insektenhotels – Frechen muss handeln!

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Die Frechener Ratsfraktion der Bündnisgrünen hat sich mit dem Thema Insektensterben beschäftigt und sich dabei über den Umfang des Insektensterbens und dessen Gründe informiert. Danach sind die Ausmaße des Insektenrückgangs dramatisch und die Auswirkungen noch gar nicht abzuschätzen. Von daher sehen sich die Grünen darin bestätigt, Stadt und Stadtgesellschaft zum Handeln aufzufordern.
„Ende Dezember haben wir einen Antrag `Insektenschutz – Umweltpädagogische Vermittlung in Frechen´ mit konkreten Maßnahmen zum Insektenschutz für den Umwelt-, den Jugendhilfe- und den Schulausschuss gestellt.“, so Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Grünen.
Dramatischer Rückgang der Masse der Insektenindividuen
„Darin fordern wir die Stadt im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie auf, vermehrt Blühangebote, Nisthabitate und charakteristische Lebensraumstrukturen im öffentlichen Raum zu schaffen. Denn die Lage ist dramatisch. Durch Messungen des Entomologischen Vereins Krefeld wissen wir, dass die Masse der Insektenindividuen im Vergleich zu den 90er Jahren um ca. 80 % zurückgegangen ist. Die Vergiftung unserer Umwelt etwa mit Neonikotinoiden (Insektengift) ist ebenso dafür verantwortlich wie der fortschreitende Verlust von landwirtschaftlichen Flächen und Stadtbiotopen oder der Anbau von Monokulturen (Mais etc.).“
„Aber auch innerstädtische Strukturen müssen darauf hin überprüft werden, inwieweit sie für unsere Insektenfauna schädlich sind und vorteilhafter gestaltet werden können“, ergänzt Hartmut Roese, grünes Ratsmitglied im Umweltausschuss. “In Zusammenarbeit mit Umwelt- und Naturschutzverbänden, der Verwaltung und interessierten Bürger*innen möchten wir im nächsten Jahr Schwerpunkte für sinnvolles, innerstädtisches politisches Handeln erarbeiten. Der Erhalt der Biodiversität stellt uns angesichts der erschrecken Daten vor neue Herausforderungen.“

Grüne blicken auf 2017 zurück - und sind gespannt auf 2018

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Pünktlich zum Jahresende zieht die grüne Ratsfraktion eine Jahresbilanz.
Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Bündnisgrünen: „Wir sind sehr optimistisch in das Jahr 2017 gestartet: Zum ersten Mal hat der Rat einen Verkehrsentwicklungsplan beschlossen, bei dem nicht der Autoverkehr, sondern Maßnahmen für den Fuß- und Radverkehr im Vordergrund stehen. Im Verlauf des Jahres wurden die Ansiedlung eines Car-Sharing-Unternehmens sowie E-Ladestationen für Fahrräder und PKWs umgesetzt, dazu etliche Baumpflanzungen und die sukzessive Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED. Wir mussten aber auch erkennen, dass die Personalkapazität der Verwaltung nicht ausreicht, das Gros der beschlossenen Maßnahmen vor allem für den uns wichtigen Radverkehr mittelfristig umzusetzen. Nun hoffen wir darauf, dass durch die beschlossene externe Beratung eine Beschleunigung der Planungs- und Baumaßnahmen erfolgt.“
Klimaschutz ist machbar
Wir Grüne sind überzeugt, dass die Vision einer klimafreundlichen Stadt Frechen umsetzbar und bezahlbar ist. Wir arbeiten an klimafreundlichen Mobilitätsangeboten. Der Busbahnhof wird im kommenden Jahr barrierefrei umgebaut. Das Fahrradfahren in Frechen soll angenehmer und sicherer werden. Auch den Umstieg auf einen klimafreundlicheren Autoverkehr wollen wir unterstützen. Technischer Fortschritt, z.B. in der Energiegewinnung und der Antriebstechnik schafft wichtige Voraussetzungen. Mit durchaus angenehmen Nebeneffekten: Mit der Elektromobilität wird es in unseren Städten leiser und die Luft besser. Man wird auch an stärker befahrenen Straßen angenehmer leben können.
Zur Erreichung der Klimaschutzziele konnten wir mit dem Beschluss zur Erarbeitung der Klimaschutzteilkonzepte „Verkehr“ und „energetische Quartiersentwicklung“ erste Schritte einleiten. Zur Stärkung der Innenstadt setzen wir weiterhin auf eine aktive Bürgerbeteiligung im Rahmenplan Innenstadt.“
In der Begleitung dieser Prozesse sehen die Grünen ihren Schwerpunkt für das kommende Jahr.

 

Abfallberatung im Fokus der Frechener Grünen

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Mit einer Anfrage der Grünen Ratsfraktion soll das Thema „Abfallberatung“ in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden.
Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat der Stadt Frechen: „Unserer Meinung nach ist die Abfallberatung ein wichtiger Schritt, um die Bürgerinnen und Bürger für eine möglichst nachhaltige Lebensweise zu sensibilisieren. Abfall fällt immer an. Menschen wollen mitgenommen und informiert werden.“
Die Anfrage der Grünen befasst sich insbesondere mit den Bio- und Grünabfällen. Das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und der neue Abfallwirtschaftsplan des Landes NRW sind der Grund dafür, dass der Kreis sein eigenes Abfallwirtschaftskonzept anpassen muss. Dies hat zwangsläufig auch Auswirkungen auf die kommunalen Abfallsatzungen.
Ist die Stadt bei der Abfallberatung gut aufgestellt?
Miriam Erbacher: „Wir Grünen wollen daher in Erfahrung bringen, wie die Stadt in Sachen Abfallberatung aufgestellt ist.“ Denn jede Kommune im Kreis hat unterschiedliche Abfallsammelsysteme und Möglichkeiten zur Abfalltrennung sowie Gebührensysteme. Um dennoch für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis und auch in Frechen eine angemessene Beratung zu gewährleisten, haben die kreisangehörigen Kommunen und der Rhein Erft Kreis bereits in den 90er Jahren beschlossen, die Aufgabe der Abfallberatung auf die kreisangehörigen Kommunen zu übertragen.
„Zur Zeit wird auf Kreisebene das Abfallwirtschaftskonzept des Kreises fortgeschrieben, und wir als Ortsfraktion wollen uns in die Diskussion bei der Fortschreibung einbringen, so dass für Frechen eine kostengünstige und nachhaltige Verwertung von Bio- und Grünabfällen gesichert wird“, erläutert Hartmut Roese, Ratsmitglied und für die Grünen im Aufsichtsrat der Stadtbetriebe.

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