Frechener Grüne begrüßen Parteitagsbeschlüsse, die für Frechen von besonderer Bedeutung sind

Pressemitteilung

Zufrieden mit den jüngsten Parteitagsbeschlüssen zeigen sich die Frechener Bündnisgrünen, die, so die Ortsverbandsvorsitzende Sabine Schorr,  auch für Frechens Bürger relevant sind: „Da ist vor allem der Kohle-Beschluss zu nennen, die schmutzigsten Kohlekraftwerke sofort abzuschalten und die Verstromung von Kohle bis 2030 zu beenden. Die im Westen von Frechen gelegenen Braunkohlekraftwerke emittieren nämlich Schwefeldioxid, Stickoxide, Feinstaub und giftige Metalle, die unter anderem zu Atemwegserkrankungen, Lungenkrebs und Herzinfarkten führen können. Und in Frechen haben wir zumeist Westwind,d.h., wir liegen hier genau in der Einflugschneise.“

Lebenserwartung um 9 Monate niedriger

Die Europäische Umweltagentur geht in einem Bericht von 2012 davon aus, dass EU-Bewohner durch Luftverschmutzung im Schnitt eine um neun Monate verkürzte Lebenserwartung haben – auch wenn der dafür verantwortliche Feinstaub selbstverständlich nicht nur aus Kohlekraftwerken stammt, sondern z.B auch aus dem Straßenverkehr.

Geplante Messungen der Stickstoffdioxid-Belastung an Frechener Hotspots

„Und damit wären wir bei einem weiteren wichtigen Parteitagsbeschluss, nämlich dem Verbot der Neuzulassung  von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren ab 2030“, so Schorr weiter. „Gefährliche Stickstoffdioxid-Belastungen machen schließlich nicht an den Kölner Stadtgrenzen halt, sondern sind auch an verkehrsreichen Frechener Punkten anzutreffen. Um hier konkreter werden zu können, planen wir noch in diesem Jahr eigene Messungen durchzuführen. Die erforderlichen Messgeräte sollen in Kürze in Kooperation mit Regionalen Umweltverbänden bestellt werden.“

Carsharing jetzt auch in der Frechener Rathaustiefgarage – Grüne begrüßen das neue Angebot

Ein lang gehegter Wunsch der Frechener Grünen ist in Erfüllung gegangen:


Seit einigen Tagen gibt es ein Carsharing-Auto in der Frechener Innenstadt. Im öffentlich zugänglichen Teil der der Rathaustiefgarage wurden zwei Carsharing-Stellplätze eingerichtet, von denen einer durch ein Fahrzeug des Autohaus Schönauen belegt wird. Der zweite Platz kann von möglichen weiteren Carsharing-Anbietern genutzt werden.
 
Carsharing in der Innenstadt sowie in Königsdorf
 
Miriam Erbacher, Fraktionsvorsitzende der Frechener Bündnisgrünen, freut sich über diese Entwicklung: „Nun gibt es dieses Angebot auch im Stadtzentrum und gut erreichbar direkt am Busbahnhof. Zudem ist der Standort im Winter gut vor Eis und Schnee geschützt. Bis zum ersten Carsharing-Fahrzeug in der Innenstadt war ein langer Atem notwendig: Im Koalitionsvertrag gelang es uns, das Carsharing zu verankern, gemeinsam haben wir dann einen entsprechenden Antrag im Verkehrsausschuss auf den Weg gebracht. Damit gibt es nun neben Königsdorf einen zweiten Carsharing-Standort in Frechen.“
 
Alternative zum privaten PKW oder Zweitwagen
 
Miriam Erbacher glaubt an eine weitere Verbreitung von Carsharing: „Als Alternative zum privaten PKW oder Zweitwagen wird das Carsharing zunehmend auch außerhalb der Großstädte attraktiv. Jetzt gilt es, das neue Angebot bei den Frechener Bürgerinnen und Bürgern bekannt zu machen.“

Radschnellweg Köln-Frechen

Erste Planungsansätze wurden am 4. Mai vorgestellt - Bürgerinformation im Herbst 2017

Für den geplanten, rund 8,4 Kilometer langen Radschnellweg zwischen Frechen und Köln hat der beauftragte Generalplaner „Lindschulte + Kloppe“ den Vertretern von politischen Gremien aus Köln, Frechen und dem Rhein-Erft-Kreis sowie den beteiligten Fachverbänden am 4. Mai erste Planungsideen und Planungsansätze vorgestellt. Das Treffen diente der Zwischeninformation und dem Austausch von Hinweisen, Ideen und Vorschlägen, die bei der weiteren Vertiefung der Planung berücksichtigt werden sollten.

Wir, die Fraktion B90/die Grünen, favorisieren nach wie vor die Trassenvariante entlang der Stadtbahn Linie 7. Sie weist folgende Vorteile gegenüber der Variante entlang der Bachemer Straße auf:
•    direkte Anbindung des Frechener Stadtzentrums (ohne Umweg über die Bonnstraße)
•    kreuzungsfrei und ohne Steigungen von Köln-Marsdorf bis nach Frechen-Bahnhof
•    kürzere Reisezeiten und damit eine höhere Akzeptanz

Weitere Informationen und Materialien können hier aufgerufen werden
•    Übersichtslageplan – Vorabzug vom 14.2.2017  hier
•    Presseinformation der Stadt Köln vom 17.5.2017  hier

Einwendungen zum Ausbau der Bonnstraße zwischen dem Vollanschluss Frechen Nord und der Aachener Straße

A) Der Radweg entlang der L183 wird mit 2,50m Breite als kombinierter Rad- und Gehweg gebaut.
Da es sich um den Hauptverbindungsradweg von Frechen zur Mobilitätsstation Köln-Weiden-West handelt, bitten wir darum, eine Breite von 4,00 m einzuplanen.

B) Bei der Anschlussstelle Frechener Weg: Die freilaufenden Rechtsabbieger behindern die zügige Fahrradfahrt und gefährden Radverkehr. Hier bitten wir um eine Änderung der Führung sowie eine Veränderung der Signalisierung zugunsten des Radverkehrs und der Einführung einer Wartepflicht für den Autoverkehr. Des Weiteren machen wir auf mögliche Konflikte bei einer Geradeausfahrt des MIV aus dem Frechener Weg aufmerksam.

C) Es werden zahlreiche Bäume und ein Heckensaum werden gefällt. Es gibt keine Aussagen in den Planunterlagen und wie an gleicher Stelle Ersatz geschaffen wird.
Durch eine veränderte Planung könnten diese Landschaftselemente ggf. erhalten bleiben.

D) Prüfung der Einrichtung einer Korrespondenz-Bushaltestelle für die Buslinien 145 und 965.
Es fehlt eine Verknüpfungshaltestelle der Buslinien 145 und 965 auf der Bonnstraße, obwohl diese Linien einen mehr als einen Kilometer langen gemeinsamen Weg auf der Bonnstraße zurücklegen. Mittels eines Verknüpfungspunktes ergäben sich wichtige Relationsmöglichkeiten für die Fahrgäste.
Des Weiteren wird um Prüfung gebeten, ob die Haltestelle „Europark Nord“ vorverlegt oder mit Porta-Zentrallager auf der Europaallee zusammengelegt werden kann.

E) Busvorrang an allen Ampeln
Ein Busvorrang für die Linien 145 und 965 ist heute angemessen als Förderung des ÖPNV im Außenraum. Der 965-er Bus soll sein Ziel, die Mobilitätsstation S-Bahn Köln-Weiden-West, zügig erreichen und die Fahrgäste von dort zügig nach Frechen bringen.

F) Prüfung der Einrichtung eines Pendlerparkplatzes
 
G) Neue Kreuzung Wirtschaftswege / Anbindung Clarenhof
Diese Kreuzung halten wir für überdimensioniert. Sie stellt in dieser komplexen Ausführung eine Barriere für die autofreie Radverkehrsverbindung Köln-Weiden-Frechen-Großkönigsdorf dar.
Die neue Ampelanlage für den querenden Rad- und Fußverkehr muss so geschaltet werden, dass lange Wartezeiten (ab 45 Sekunden) vermieden werden. Ansonsten findet eine deutliche Benachteiligung des umweltfreundlichen Radverkehrs statt.
 
I) Es wird angeregt, dass der Radweg entlang der Bonnstraße auf der östlichen Seite zwischen Bonnstraße und Europastraße NEU angelegt wird.
Damit entfielen entfallen alle gefährlichen Kreuzungen des von Straßen NRW an der westlichen Straßenseite geplanten Radweges, und es wäre eine schnelle und komfortable Verbindung von Frechen und vom Gewerbegebiet Europaallee zur Mobilitätsstation Köln-Weiden-West und weiter nach Pulheim-Brauweiler möglich.

BürgerTalk „Zusammen in die Zukunft!“


Liebe Freundinnen und Freunde,

ich lade Euch ganz herzlich zu unserem BürgerTalk „Zusammen in die Zukunft!“ am Donnerstag, den 20. April 2017 um 19:00 Uhr im Hotel Alexander (Kölner Str. 76-78, 50226 Frechen) ein.

Beschreibung:

Wie schaffen wir es in Zeiten von Erdoğan, Populismus und Terror unsere Gesellschaft zu stärken, Integration zu fördern und Demokratie, Grundrechte und Freiheit zu schützen?


Dazu lädt unser Landtagskandidat Yunus Kolukisaoğlu gemeinsam mit BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Frechen, Hürth und Kerpen zu einem BürgerTalk ein. Er hat selbst den Integrationsprozess durchgemacht und weiß worauf es dabei ankommt. Mit dabei ist auch Werner Felten, Buchautor „Allein unter Türken“, der jahrelang als Chefredakteur von metropol FM allein unter Türken gearbeitet hat und weiß, was Deutsch-Türken verbindet. Er berichtet nicht von oben herab, sondern war mittendrin.

Sie sind herzlich eingeladen mit uns zu diskutieren, uns Ihre Meinung mitzuteilen und Ihre Fragen zu stellen.

Empfang 19:00 Uhr
Statements 19:30 - 20:00 Uhr
Talk 20:00 - 21:00 Uhr
(anschließendes Get-together)


Facebook-Link:
https://www.facebook.com/events/1503421219699584/


Neben Euch sind auch Presse und Vereine aus dem Bereich Integration und Kultur eingeladen.
Ich freue mich auf Euch und eine tolle Veranstaltung! :)


Herzliche Grüße
Yunus Kolukisaoglu

Ihr Kandidat für den Landtag NRW
in Frechen, Hürth und Kerpen

yunus.kolukisaoglu@gruene-rek.de
0152 5216 8720

Stellungnahme zur Präsentation der Sportentwicklungsplanung für die Stadt Frechen durch die deutsche Sporthochschule Köln

Zur Vorbereitung der nächsten Sitzung des Sportausschusses am 31.05.2017 nachfolgend unsere Handlungsvorschläge zur Sportentwicklungsplanung für die Stadt Frechen auf der Grundlage der Studie des Institutes für Sportökonomie und Sportmanagement der Deutschen Sporthochschule Köln:

I Kurzfristige Handlungsvorschläge

1)    Temperatur im Terrassenfreibad erhöhen (S. 26 und 27); in den Zwei- und Dreifeldhallen sowie den Einfeldhallen Temperatur bedarfsgerecht einstellen (S. 17, 17 und 28);
2)    Zur Verbesserung der Sauberkeit in den Hallen Rundschreiben an Vereine mit Aufklärung über bzw. Hinweis auf aktuelle Praxis des Umgangs mit diesbezüglichen Beschwerden gemäß der Ausführungen der Gebäudewirtschaft (S. 34) und der Bitte, die Beschwerde-bücher bestimmungsgemäß zu nutzen sowie der Ankündigung einer alsbald zu schaf-fenden Koordinierungsstelle (s. II.);
3)    Lüftungen im Hallenbad (S. 27f.) sowie in Zwei- und Dreifeldhallen (S. 16 und 28) durch Gebäudewirtschaft überprüfen, ggf. Mängel beseitigen bzw. baldige Erneuerung prüfen;
4)    Sicherheit in Einfeldhallen (S.17) überprüfen und gewährleisten.

II Mittelfristige Handlungsvorschläge

1)    Zur Verbesserung der Sauberkeit und Gebäudereinigung in Sporthallen und Leichtathle-tikanlagen (S. 115 – 19, 28) Einrichtung einer ständigen Koordinierungsstelle gemäß der Empfehlungen der Studie(S. 64), die Koordinierungsstelle sollte auch per mail erreichbar sein. Per mail als zeitgemäße Kommunikationsform können die Zuständigen gleichzeitig und für die Nutzer unkompliziert erreicht und die Koordinierung der erforderlichen Maß-nahmen sowie die Überprüfung der Erledigung der erforderlichen Arbeiten optimiert werden.
2)    Verunreinigungen durch Harzen sind durch Fachfirmen nach jedem Training auf Kosten der Vereine zu beseitigen. Entsprechend der diesbezüglichen Ausführungen und Empfeh-lungen auf S. 35 f. und S. 59.ff. der Studie beschädigen die Harz- und Haftmittel städtisches Eigentum und benachteiligen andere Sportler nicht nur, sondern gefährden auch deren Sicherheit. Da sich die derzeit mögliche Eigenreinigung – wohl wegen fehlender Fachkenntnisse und mangelnder Motivation nach dem Training – als nicht ausreichend erwiesen hat, ist der diesbezügliche Ergänzungsbeschluss vom 19.11.15 aufzuheben. Die Kosten der Reinigung i.H.v. € 60,00 erscheinen zumutbar.
3)    Im Rahmen der Studie wurden aus Kostengründen keine Bürgerbefragungen durchgeführt, sondern überwiegend die Bewertungen der ca. 20 % der in Sportvereinen organisierten Einwohner der Stadt zugrunde gelegt. Da aber davon auszugehen ist, daß mindestens 60 % der Bevölkerung kommerzielle Sportangebote nutzen oder nicht organisiert Sport betreiben (S. 3 f.) und die Frechener Sportexperten einerseits überwiegend davon ausgehen, daß die Bedeutung der Sportvereine und die Bindung der Mitglieder an die Vereine künftig abnehmen werden, andererseits der Anteil der sporttreibenden Erwach-senen und der Bedarf an sog. ungebundenen Sportarten in den kommenden Jahren zu-nehmen werden (S. 40 ff.), sollte eine Bürgerbefragung zu dem Bedarf und den Wünschen der Frechener im Hinblick auf die Sportangebote der Stadt durchgeführt werden, um nicht nur die Interessen, Erfahrungen und Wünsche der – eher leistungsorientierten – Vereinsmitglieder, sondern auch die Bedürfnisse der sonstigen Bürger möglichst umfassend berücksichtigen zu können. Auch eine gezielte Befragung der Kinder und Jugendlichen, ggf. über Schulen, wäre wünschenswert.
4)    Ausbau und Optimierung der Nutzung alternativer Sporträume in Frechen sind im Interesse eines breitgefächerten Sportangebotes anzustreben. Entsprechend der Empfehlungen der Studie (S. 55f.) sollten Akquisition und Nutzung systematisch organisiert werden, evtl. durch einen diesbezüglichen Arbeitskreis oder ein Netzwerk.
5)    Da der Bedarf an Gesundheitssport laut Ansicht der Experten (S. 40 und 43) zunehmen wird und zudem das im vergangenen Jahr verabschiedete PräventionsG die Möglichkeit eröffnet, 80 % der Kosten sog. Gesundheitskurse über die Krankenkasse abzurechnen, sollten diesbezügliche Angebote ausgebaut und verbessert werden. Hierfür sollten sowohl die Vereine als auch die Anbieter der alternativen Sporträume angefragt und motiviert werden.

III Langfristige Handlungsvorschläge

1)    Sportförderrichtlinien müssen grundlegend überarbeitet bzw. neu gefasst werden, da sie veraltet und überholt sind(S. 62 f.);
2)    Bei der Vergabe von Sportstätten sollte eine Privilegierung von Sportvereinen mit einer Mindestmitgliederanzahl an Frechener Bürgern festgeschrieben werden (S. 48, 57f.)werden, wobei eine Quote von 75 % als ausreichend erscheint; gewachsene Vereinsstrukturen sollten nicht durch Umzüge etc. gefährdet werden.
3)    Zur Optimierung des Belegungsmangements (S. 18, 27 f., 57 ff.) erscheint des Weiteren auch die Einführung – moderater – Sportnutzungsgebühren (S. 59) sinnvoll, um das Bun-kern von Nutzungszeiten zu vermeiden. Ansonsten wird diesbezüglich die Ansicht des SSV geteilt, daß die soziale Kontrolle der Vereine untereinander funktionieren dürfte. 
4)    Der Ausbau von Angeboten für sportliche Aktivitäten außerhalb von Vereinen und Sport-stätten insbesondere für Jugendliche und Heranwachsende erscheint sinnvoll und wün-schenswert. Diesbezüglich sollten die Freizeitgewohnheiten und bevorzugten Plätze der Jugendlichen und Heranwachsenden berücksichtigt werden, um diesen ungezwungene und nicht bzw. wenig organisierte Möglichkeiten für nicht vorrangig leistungsorientierte, sondern vielmehr spaßorientierte und spontane sportliche Aktivitäten zu bieten. In Betracht kommen insoweit z.B. Streetbasketballkörbe sowie ein Bolzplatz im innerstädtischen Bereich sowie offene Kursangebote, welche spontan besucht werden können.
5)    Die Erneuerung der veralteten Sanitäranlagen in den Hallen (S. 16 ff., 28, 34) sollte sobald als nach Haushaltslage möglich durchgeführt werden.


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