Wir stehen für eine liebens- und lebenswerte, eine gesunde, wirtschaftlich starke und grüne Stadt Frechen – für alle Menschen!
Deshalb gibt es unser Wahlprogramm in unterschiedlichen Varianten:
Liebe Mitmenschen in Frechen!
Wir lieben und wir leben Frechen! Die Stadt und mit ihren angeschlossenen Dörfern, mit ihren Wiesen und Wäldern ist unsere Heimat; unsere Kinder gehen hier in die Kindergärten oder Schulen, viele von uns arbeiten hier, sind in einem der vielen Sportvereine, Karnevalsgesellschaften oder anderen Vereinen Mitglied und engagiert - Wir finden, dass Frechen mit seiner ganzen Vielfalt, ein wunderbarer Ort ist.
Wir finden aber auch, dass Frechen in vielen Belangen deutlich hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Frechen muss ein Ort sein, in dem man wohnen und arbeiten kann, weil es wirtschaftlich läuft. Eine Stadt, in der wir gute, moderne Kindergärten und Schulen haben und alle in einer gesunden Umwelt aufwachsen und leben können.
Es braucht eine ganzheitliche und nachhaltige Vorstellung von der Entwicklung unserer lebenswerten Stadt. Wir wollen Frechen voranbringen, haben Ideen, Mut und Durchsetzungskraft und -willen. Wir wollen, dass Frechen als Frechen und als Ganzes gedacht wird. Jede Entscheidung, die in dieser Stadt getroffen werden muss, hat Folgen auf andere Bereiche, was bei der Planung zu berücksichtigen gilt. Wir wollen das, wir können das, und dafür werben wir!
Dieses Wahlprogramm enthält die für uns wichtigsten Themen und unsere Position dazu. Generationengerechtigkeit ist dabei für uns ein wichtiges Leitmotiv.
Wir freuen uns über jede Frage, jede Anregung, jede Kritik. Sprechen Sie uns an! Wir alle sind gemeinsam Frechen. Und wir alle sind gemeinsam für Frechen!
Uta Spork, Fraktionsvorsitzende
Liebe Mitmenschen in Frechen!
Wir lieben und wir leben Frechen! Die Stadt mit ihren Veedeln und mit ihren angeschlossenen Dörfern, mit ihren Wiesen, Feldern und Wäldern ist unsere Heimat; wir sind gerne hier; unsere Kinder gehen hier in die Kindergärten oder Schulen, viele von uns arbeiten hier, sind in einem der vielen Sportvereine, Karnevalsgesellschaften oder anderen Vereinen Mitglied und engagiert, hier haben wir unsere Freundeskreise, mit denen wir lachen und feiern, mit dem FC oder einem unserer örtlichen Sportteams mitfiebern, beim Karneval singen und schunkeln – und das gerne in der örtlichen Gastronomie. Wir finden, dass Frechen mit seiner ganzen Vielfalt, seinen unterschiedlichen Menschen und seinen Ecken und Kanten ein wunderbarer Ort ist.
Wir finden aber auch, dass Frechen in vielen Belangen deutlich hinter seinen Möglichkeiten bleibt. Frechen muss ein Ort sein, in dem man wohnen und arbeiten kann, weil es wirtschaftlich läuft. Ein Ort in dem wir und unsere Kinder gute, moderne Kindergärten und Schulen haben, gefahrlos dorthin kommen und alle in einer gesunden Umwelt aufwachsen und leben können. Eine Umwelt, bei der Natur auch noch in der Stadt und am Stadtrand vorhanden und erlebbar ist und ein Spaziergang mit den Kindern oder dem Hund durch die Felder möglich bleibt.
Es braucht eine ganzheitliche und nachhaltige Vorstellung von der Entwicklung unserer lebenswerten Stadt. Wir wollen Frechen voranbringen und nicht die Probleme der großen und kleineren Nachbarstädte lösen. Wir brauchen Ideen, Mut und Durchsetzungskraft und -willen. Das ist das, was wir als Bündnis 90/ Die Grünen haben und was wir Ihnen als politische Wahlmöglichkeit bieten. Wir wollen, dass Frechen als Frechen und als Ganzes gedacht wird. Kein Flickwerk mehr bei der Frage des Wohnbaus, beim Ausbau der Kindergärten und Schulen, der Wirtschaftsförderung, bei der Verkehrsentwicklung. Jede Entscheidung, die in dieser Stadt getroffen werden muss, hat Folgen auf andere Bereiche, was es bei der Planung zu berücksichtigen gilt. Wir wollen das, wir können das, und dafür werben wir!
Dieses Wahlprogramm enthält die für uns wichtigsten Themen und unsere Positionen dazu. Wir freuen uns über jede Frage, jede Anregung, jede Kritik. Sprechen Sie uns an! Wir alle sind gemeinsam Frechen. Und wir alle sind gemeinsam für Frechen!
Uta Spork, Fraktionsvorsitzende
Frechen braucht eine moderne, weitsichtige und nachhaltige Stadtentwicklung mit einem ganzheitlichen Ansatz und keine Flickschusterei wie bisher. Moderne Stadtentwicklung für Frechen muss es vor allem schaffen, Klima- und Umweltschutz, Wirtschaft, Kindergärten und Schulen, Wohnungsmarkt und Verkehr in Einklang oder Ausgleich zu bringen.
Liebe Mitmenschen in Frechen!
Für alle, die unsere Demokratie mögen – aber sich fragen, ob sie noch funktioniert.
Dieses Wahlprogramm richtet sich an Menschen, die sich vielleicht Sorgen machen:
Wir zeigen in Einfacher Sprache: Was wir Grünen in Frechen wollen. Und was wir tun können.
Uta Spork, Fraktionsvorsitzende
Ziel solcher Pläne ist es, hitze- und UV-bedingte Erkrankungen und Todesfälle durch Vorbeugung zu vermeiden. Trinkwasserangebot und schattenspendende Orte in der Stadt, mobile Wasserwände und -vernebelungsanlagen, kühlende Räume können durch die Kommune organisiert werden
Wir brauchen mehr Bäume und Grünflächen! Abgestorbene Bäume müssen ersetzt werden. Das schützt vor Hitze, nimmt CO2, Staub und Wasser auf. Grünflächen sind wichtiger Lebensraum. Hier gilt es, ein strategisches naturnahes Grünflächen-
management einzurichten.
Versiegelung muss begrenzt werden. Natürliche und naturnahe Flächen in der Stadt müssen erhalten, vernetzt und gegen Überplanung gesichert werden. Wir wollen Frechen umfassend begrünen. Konkret treten wir u.a. für den Erhalt der Grünflächen rund um das Krankenhaus und des ehemaligen Zirener Geländes ein.
Regenerative Energien (Photovoltaik und Wind) sollen im ganzen Stadtgebiet selbstverständlich sein und intensiv gefordert bzw. gefördert werden. Die kommunalen Gebäude müssen mit „Solaranlagen“ ausgerüstet werden.
CO2-Emissionen und Feinstaubbelastung können zielgerichtet abgebaut werden, wenn sie gemessen und transparent gemacht werden. Diese Informationen helfen, die Belastung zu erkennen und Maßnahmen zu ihrer Reduzierung einzuleiten. Wir fordern Messstationen und eine systematische Auswertung der Ergebnisse auch für Frechen.
Wir haben es alle in den vergangenen Sommern gespürt: Es wird zu heiß in unserer Stadt. Wir, insbesondere alte Menschen, leiden schwer unter der Sommerhitze. Und immer häufiger kommt ein weiteres Phänomen dazu: Starkregen. Viele von uns haben Überschwemmungen in den vergangenen Jahren erlebt. Damit müssen wir uns aber nicht abfinden. Auch wir in Frechen können konkret und zum Teil ohne größere Aufwände etwas tun. Unser Stadtklima können wir beeinflussen!
In Frechen fehlt es bis heute an einem Hitzeaktionsplan, der in anderen Kommunen (vgl. Köln, Dortmund, Münster u.a.) schon eine Selbstverständlichkeit ist. Ziel dieser Pläne ist es, hitze- und UV-bedingte Erkrankungen und Todesfälle durch Vorbeugung zu vermeiden. In diesen Hitzeaktionsplänen wird festgehalten, wie die Stadtbevölkerung in Hitzeperioden Trinkwasser finden und welche schattenspendenden Orte es gibt. Zum Teil werden mobile Wasserwände und -vernebelungsanlagen (vgl. Stadt Herzogenrath) in Hitzeperioden vorgesehen, kühlende Räume werden durch die Kommune organisiert.
Wir brauchen mehr Bäume und Grünflächen! Das schützt vor Hitze, nimmt CO2, Staub und Wasser auf. Obwohl auch im Haushalt für das Jahr 2024 viel Geld für Ersatzpflanzungen von Bäumen vorgesehen war, ist im gesamten Jahr nicht ein Baum nachgepflanzt worden. Immer wieder hatten andere Aufgaben eine höhere Priorität.
Hier gilt es, durch ein strategisches, naturnahes Grünflächenmanagement gegenzusteuern.
Denn Grünflächen in unserer Stadt dienen nicht nur der Erholung, Bewegung, dem sozialen Austausch und als Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten. Sie können außerdem dazu beitragen, die Folgen des Klimawandels abzumildern, indem sie Hitzewellen oder die Folgen von Starkregenereignissen abschwächen. Daher ist es wichtig, grüne Flächen so zu planen und zu pflegen, dass sie diese Funktionen erfüllen können.
Abgestorbene Bäume müssen ersetzt werden. Straßen ohne Bäume – wie beispielsweise die Bonnstraße - müssen begrünt werden.
Frechen darf nicht mehr zu den Städten in NRW gehören, die am meisten verbaut sind (Quelle: Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe, August 2024). Wir wollen, dass schnell und systematisch Pläne hierzu entwickelt und umgesetzt werden, wie asphaltierte oder betonierte Flächen aufgebrochen werden können.
Diese Flächen müssen zu Flächen werden, auf denen etwas wachsen kann und über die Wasser versickern kann.
Was einmal bebaut ist, ist eine möglicherweise für immer verlorene Fläche für unsere Umwelt. Deswegen muss bei der Stadtplanung darauf aufgepasst werden: Die Versiegelung muss begrenzt werden. Natürliche und naturnahe Flächen in der Stadt müssen erhalten, vernetzt und gegen Überplanung gesichert werden. Ökologische Ausgleichsmaßnahmen sollten vorrangig in der Stadt passieren. Andere Städte machen uns heute schon vor, wie versiegelte Flächen entsiegelt und wieder begrünt werden können. Die Niederlande können uns hier mit ihrem Wettstreit „Tegelwippen“ ein Vorbild sein, in dem bereits insgesamt auf mehr als 413.000 Quadratmeter in den unterschiedlichen Städten Pflastersteine gegen Rasen, Blumenbeete, Bäume und Fassadenbegrünung getauscht wurden.
Wir wollen aus den vielen guten Initiativen in der Welt lernen und Frechen umfassend begrünen. Konkret treten wir beispielsweise für den Erhalt der Grünflächen rund um das Krankenhaus und des ehemaligen Zirener Geländes ein.
Anreize sollen geschaffen werden durch Beteiligung aus der Bevölkerung, wie beispielsweise die Übernahme von Baumpatenschaften oder auch die Anlage eines innenstadtnahen Gemeinschaftswaldes. Hier können bei Anlässen wie Hochzeiten, Geburtstagen etc. entsprechende Gehölze gepflanzt werden. Ehrenamtliches Engagement kann durch Bereitstellung von Flächen gefördert werden.
Begrünungen aller Art (Dach, Fassade, Gärten) sollten wie regenerative Energien (Photovoltaik und Wind) im ganzen Stadtgebiet selbstverständlich sein und intensiv gefordert bzw. gefördert werden. Die Stadt soll mit gutem Beispiel vorangehen, und könnte dem großartigen Vorbild vieler Menschen in Frechen folgen: Die kommunalen Gebäude müssen schnell mit „Solaranlagen“ ausgerüstet werden. Wie die vielen privaten Anlagen beweisen: Die heutigen Systeme sind leichter, leistungsfähiger und können nicht nur auf Dachflächen, sondern auch an Fassaden, ja sogar als Folie auf Fenstern angebracht werden. Viele städtische Gebäude sind geeignet, wie z.B. die neue Feuerwache.
Wir wollen wissen, was Sache ist. Sonst können wir nicht zielgerichtet handeln. Das gilt für die Luftqualität, das betrifft die Lärmbelastung und andere Umweltfaktoren. Wir brauchen dazu Messungen, die uns klar zeigen, welche Umweltprobleme hier genau in Frechen bestehen, damit wir gegensteuern können. Andere Kommunen machen es uns vor: CO2-Emissionen und Feinstaubbelastung können zielgerichtet abgebaut werden, wenn sie gemessen und transparent gemacht werden. Diese Informationen helfen, z.B. die Luftqualität zu bewerten und die Belastung zu erkennen. Anschließende Maßnahmen zur Reduzierung der Feinstaubbelastung wie die Umstellung auf saubere Energien, die Reduzierung des Verkehrsaufkommens oder die Verwendung von Luftfiltern können dann fest- und durchgesetzt werden. Wir fordern Messstationen und eine systematische Auswertung der Ergebnisse auch für Frechen.
Frechen wird im Sommer immer heißer.
Ältere Menschen und Kinder leiden besonders.
Dazu gibt es öfter Starkregen und Überschwemmungen.
Wir sagen: Dagegen kann man etwas tun – auch hier bei uns.
Frechen soll einen Plan machen, damit Menschen bei großer Hitze Hilfe bekommen.
Zum Beispiel: Trinkwasserstellen, schattige Orte, kühle Räume, Wasser-Nebel-Anlagen.
Es sollen mehr Bäume gepflanzt und Grünflächen gepflegt werden.
Straßen ohne Bäume sollen begrünt werden.
Grün schützt vor Hitze und verbessert die Luft.
Zu viele Flächen in Frechen sind versiegelt, also zubetoniert oder asphaltiert.
Wir wollen mehr Flächen mit Erde und Pflanzen.
Dann kann Regen besser versickern und die Stadt bleibt kühler.
Frechen soll mehr Solaranlagen bekommen – auf Dächern, Fassaden oder Fenstern.
Die Stadt soll mit gutem Beispiel vorangehen.
Wir brauchen Messgeräte, um zum Beispiel Luftverschmutzung oder Lärm zu erkennen.
So kann man besser handeln und gezielt verbessern.
Wir brauchen mehr Wohnungen in Frechen, auch und gerade bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen. Jedes Bauprojekt muss jedoch immer vor dem Hintergrund seiner Auswirkungen auf Verkehr und Umwelt, vor allem Kindergärten und Schulen bewertet werden, die jetzt schon überlastet sind. Wir unterstützen ein „Baulandmodell“, das bei größeren Bauprojekten einen zwingenden Prozentsatz an Sozialwohnungen vorsieht.
Wohnbau muss in Zeiten des Klimawandels ökologisch und ressourcenschonend umgesetzt werden. Die zukünftige Stadtentwicklung muss sich sowohl an sozialen als auch ökologischen Maßstäben messen lassen. Dazu gehört auch, dass der Erhalt, die Wiedernutzung bestehenden Wohnraumes und die Nachverdichtung einer Neuausweisung von Baugebieten vorzuziehen ist.
Die Stadt sollte immer, und gerade hier Vorbild sein: Schul- und Kitagelände sollen umgestaltet werden, durch Entsiegelung von Schul- und Kitahöfen, das Anlegen eines Schul- oder Kitagartens, Biotops oder grünen Klassenzimmers. Bei allen Planungen und Bauvorhaben ist zum Schutz der Biodiversität auch der Erhalt von wichtigen Freiflächen, Habitaten und wertvollen Biotopen zu berücksichtigen.
Wir schlagen eine Informationsbörse vor, auf der Eigentümer*innen und Mieter*innen beim Wohnungstausch unterstützt werden – alt tauscht mit jung, alleinstehend mit Familie. Wir wollen auch, dass Wohnungen nicht zweckentfremdet werden dürfen.
Das Gebiet nördlich der ehemaligen Brikettfabrik Grube Carl soll seit mehr als 15 Jahren als Neubaugebiet entwickelt werden. Hier fordern wir eine nachhaltige und ressourcenschonende Planung und Bebauung. Es ist eine Chance, neue und innovative Wohn- und Arbeitskonzepte zu wagen. Ein Festhalten an überholten Planungen von vor bald 20 Jahren ist hier der falsche Weg.
Wir brauchen mehr Wohnungen in Frechen – auch und gerade bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen. Wir brauchen den Wohnraum aber in erster Linie für uns als Menschen in Frechen.
Frechen sollte nicht die Wohnungsprobleme der großen Nachbarstadt lösen oder die „Landflucht“ befördern und das auch noch zu Lasten unserer sozialen Infrastruktur, wie Kindergärten und Schulen, die ohnehin bereits jetzt völlig überlastet sein. Jedes Bauprojekt muss immer vor dem Hintergrund seiner Auswirkungen auf vor allem Kindergärten, Schulen, Verkehr und Umwelt bewertet werden. In der aktuellen Situation der Stadt Frechen, in der es nicht genug Schulen für die bereits hier lebenden Kinder gibt, kann nicht Maximalbebauung das Ziel sein. Für uns ist das logisch!
Aus diesem Grund werden wir uns weiter gegen die Bebauung „An der Ziegelei“ aussprechen sowie gegen eine Fortsetzung der Planungen für die Baugebiete „Marienhofer Weg“ und „Waldstraße“.
Wir unterstützen ein „Baulandmodell“, das bei größeren Bauprojekten einen zwingenden Prozentsatz an Sozialwohnungen vorsieht. Dadurch wollen wir helfen, Sozialwohnungen zu schaffen.
Es muss jedoch rechtssicher geklärt sein, wie wir ein solches Baulandmodell in Frechen einführen können, das dann in erster Linie die Wohnungsbedarfe der Frechener Bevölkerung bedient und nicht einen unkontrollierten Zuwachs der Kommune mit sich bringt. Für eine übermäßige Ausdehnung der Einwohnerzahlen sehen wir in Frechen aktuell keine Kapazitäten.
Wohnungsbau muss sein, aber dieser muss in Zeiten des Klimawandels ökologisch und ressourcenschonend umgesetzt werden. Die zukünftige Stadtentwicklung muss sich sowohl an sozialen als auch ökologischen Maßstäben messen lassen.
Dazu gehört auch, dass der Erhalt und die Wiedernutzung bestehenden Wohnraumes einer Neuausweisung von Baugebieten vorzuziehen ist. Im Zuge der Nachverdichtung sind ungenutzte Flächen im Stadtgebiet immer vorrangig zu bebauen, bevor überhaupt bisherige Wiesen oder Ackerflächen als neue Baugebiete ausgewiesen werden. Wann immer es möglich ist, sollen Baulücken geschlossen, das Volumen eines Bauwerks ausgenutzt und Gebäude mit mehr Geschossen aufgestockt werden. Damit wir gesund bleiben, ist hierbei selbstverständlich, dass Frischluftschneisen zur Kühlung und Maßnahmen zur Starkregenvorsorge in die Planung gehören. Bäume müssen gepflanzt, “Baumscheiben“ besser freigelegt und geschützt werden, damit sie mehr Wasser aufnehmen können. Wo möglich, werden Flächen entsiegelt und wieder begrünt, wird der Rückbau von widerrechtlich versiegelten Flächen verfolgt und eine leistungsfähige Kanalisation ausgebaut.
Das alles soll zur angestrebten Klimaneutralität Frechens beitragen.
Und nicht zu vergessen: Jeder Stadtteil muss eine angemessene Nahversorgung erhalten, das heißt einen Supermarkt „an der Ecke“. In einer „Stadt der kurzen Wege“ reduziert sich der Autoverkehr und damit der CO2-Ausstoß, und ältere und in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen kommen besser zurecht.
Die Stadt sollte immer, und gerade hier Vorbild sein: Schul- und Kitagelände sollen umgestaltet werden, durch Entsiegelung von Schul- und Kitahöfen, das Anlegen eines Schul- oder Kitagartens, Biotops oder grünen Klassenzimmers. Bei Neubauten solcher Einrichtungen ist dies bereits zwingend zu planen.
Zur Erweiterung des Gymnasiums wurden große Bäume gefällt, die bisher für eine Verschattung des Schulhofes und eine erhebliche Kühlung gesorgt haben. Hier muss für Ersatz unmittelbar vor Ort gesorgt werden. Eine Entsiegelung des Schulhofes und Bepflanzung scheint hier der einzig richtige Weg.
Bei allen Planungen und Bauvorhaben ist zum Schutz der Biodiversität auch der Erhalt von wichtigen Freiflächen, Habitaten und wertvollen Biotopen zu berücksichtigen. Viele, auch kleinste kommunale Flächen sollen ökologisch aufgewertet werden, damit sich Bienen, Insekten, Vögel und andere Kleintiere bei uns wohlfühlen – durch die Anlage von Blühstreifen und Ackerrandstreifen.
Ein wichtiger Baustein kann hier die Förderung ehrenamtlichen Engagements und die Bereitstellung von Flächen sein, z.B. für Waldkindergärten, Umweltinitiativen, Clean-Up-Gruppen oder Urban Gardening (Anlegen von (Nutz-) Gärten durch die Menschen in Frechen).
Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass die Stadt Frechen mit dem Landesförderprogramm „Kommunale Nachhaltigkeitskette“ der LAG 21 einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat: Es wurden sechs Handlungsfelder ausgewählt: Bildung & Kultur, Wohnen & nachhaltige Quartiere, Nachhaltige Flächen- & Raumentwicklung, Nachhaltige Mobilität, Soziale Gerechtigkeit & zukunftsfähige Gesellschaft sowie Klimaschutz & Klimaanpassung. Diese Initiative unterstützen und treiben wir voran!
Wir schlagen eine Informationsbörse vor, auf der Eigentümer*innen und Mieter*innen beim Wohnungstausch unterstützt werden – alt tauscht mit jung, alleinstehend mit Familie.
Wir wollen auch, dass Wohnungen nicht zweckentfremdet werden dürfen: Spekulative Leerstände müssen unterbunden oder Vermietungen als Ferienwohnungen müssen begrenzt werden.
Einer Zweckentfremdungssatzung stehen wir grundsätzlich offen gegenüber. Auch höhere Steuern auf ungenutzten Wohnraum halten wir für eine Möglichkeit, um einem Missbrauch entgegenzusteuern.
Das Gebiet nördlich der ehemaligen Brikettfabrik Grube Carl soll seit mehr als 15 Jahren als Neubaugebiet entwickelt werden. Es wäre das größte Entwicklungsprojekt der Stadt für die nächsten Jahre, möglicherweise Jahrzehnte. Derzeit ist es Naherholungsbiet für die Frechener Bevölkerung. Hier fordern wir eine nachhaltige und ressourcenschonende Planung und Bebauung. Es ist eine Chance, neue und innovative Wohn- und Arbeitskonzepte zu wagen. Es braucht innovative Ideen, klare Konzepte, wie Umwelt und Bebauung miteinander in Einklang gebracht werden können. Das, was aktuell geplant wird, lässt davon nichts erkennen; innovative Ideen, für deren Entwicklung vor vielen Jahren viel Geld von der Stadt an Stadtentwickler gezahlt worden sind, sind in den Akten verschwunden.
Daher fordern wir hier schnell und nachhaltige Planungsänderungen. Wichtig sind überzeugende Planungen für die Standorte von Schulen und Kindergärten sowie einen Supermarkt. Ein überzeugendes Verkehrskonzept fehlt völlig und ist ein bisher nahezu überhörter Kritikpunkt der Menschen im Stadtteil. Es darf aber keinen Verkehrskollaps mit Ansage geben. Daher: Ein Festhalten an völlig überholten Planungen von vor bald 20 Jahren ist hier der falsche Weg. Wir fordern auch, die Menschen in Frechen endlich wieder zu informieren und zu beteiligen. Der abgeschaffte Planungsbeirat muss wieder eingerichtet werden.
Viele Menschen suchen Wohnungen in Frechen.
Es gibt aber nicht genug Wohnungen – vor allem keine günstigen.
Aber: neue Wohnungen sollen zuerst den Menschen in Frechen helfen.
Wir wollen nicht, dass Frechen zu schnell wächst.
Wir sind gegen neue Baugebiete wie „An der Ziegelei“ oder „Waldstraße“.
Statt neue Flächen zu bebauen, sollen erst freie Flächen in der Stadt genutzt werden.
Neue Häuser sollen gut für das Klima sein.
Es soll genug Grün, Schatten und Wasser-Abfluss geben.
Und: Jeder Stadtteil soll einen Supermarkt in der Nähe haben.
Bevor neue Wohnungen gebaut werden, müssen Schulen und Kitas ausreichen.
Denn heute gibt es schon zu wenig Plätze.
Bei neuen Schulen oder Kitas sollen Höfe grün und nicht aus Beton sein.
Auch Spielplätze, Gärten und Lebensräume für Tiere sollen entstehen.
Wir wollen eine Tauschbörse: Ältere Menschen mit großen Wohnungen können tauschen mit Familien.
Wohnungen sollen nicht leerstehen oder nur für Urlaubsgäste da sein.
Für das große Gebiet „Grube Carl“ wollen wir neue Ideen:
mit viel Natur, guter Planung, Schulen, Verkehr und Beteiligung der Menschen.
Es ist unverzichtbar, Raum und zusammenhängende Strecken für Fußgänger und Fahrradfahrer zu schaffen. Wir müssen den Rahmen schaffen, damit ein regelmäßiges und dauerhaftes Umsteigen von Auto auf Fahrrad oder Roller möglich ist.
Mehr und besser markierte Radwege sind unbedingt notwendig. Wir treiben die Verkehrswende auf allen Ebenen voran – im Rat, und u.a. auch als Mitinitiatoren des „Runden Tisches Fuß- und Radverkehr.“ Alle Verkehrsteilnehmende sollen einen gleichberechtigten Anteil am öffentlichen Raum bekommen, und wir werden uns weiter stark machen für:
Wir in Frechen müssen unseren „Öffentlichen Personennahverkehr“ (ÖPNV), unsere Busse und Bahnen, kritisch bewerten und Verbesserungsvorschläge gegenüber dem Kreis machen. Wir fordern z.B. eine Verlängerung der Straßenbahn-Linie 7 nach Grefrath/ Habbelrath. Wir finden: Was da ist, ist maximal für die Menschen der Region zu nutzen.
Geschwindigkeitsbegrenzungen (Tempo 30) im Stadtgebiet sollen gemeinsam mit Kreis und Land intensiv geprüft und ausgebaut werden. Tempo 30 schafft Ruhe und Sicherheit bei Ihnen vor der Haustür.
Frechen ist immer noch eine Autostadt – und selbst wenn das noch länger so bleibt, ist es unverzichtbar, dass wir unverzüglich daran gehen, Raum und zusammenhängende Strecken für Fuß- und Radverkehr zu schaffen. Wir müssen den Rahmen schaffen, damit ein regelmäßiges und dauerhaftes Umsteigen vom Auto auf Fahrrad oder Roller möglich ist.
Mehr und besser markierte Radwege sind unbedingt notwendig. Wir treiben die Verkehrswende auf allen Ebenen voran – im Rat, und u.a. auch als Mitinitiierende des „Runden Tisches Fuß- und Radverkehr.“ Hier setzen sich Menschen aus der Bevölkerung, Schulen, Verkehrsinitiativen, Politik und Verwaltung zusammen, um Lösungen für die Stadt zu entwickeln.
Alle Verkehrsteilnehmende sollen einen gleichberechtigten Anteil am öffentlichen Raum bekommen, und wir werden uns weiter stark machen für:
Wir in Frechen müssen unseren „Öffentlichen Personennahverkehr“ (ÖPNV), unsere Busse und Bahnen, kritisch bewerten, diskutieren und regelmäßig Verbesserungsvorschläge gegenüber dem Kreis machen. Wir wissen, was wir brauchen! Wir fordern z.B. eine Verlängerung der Straßenbahn-Linie 7 nach Grefrath/ Habbelrath. Die Trasse gibt es längst (eine alte Kohlebahn fuhr hier bereits), es muss nur endlich mit Planungen begonnen werden. Wir fordern ebenfalls, dass konkret geplant wird, wie die Trasse der RWE für den Kohletransport zum Kraftwerk Wachtberg zukünftig auch und gerade für den ÖPNV genutzt werden kann. Wir finden: Was da ist, ist maximal für die Menschen der Region zu nutzen.
Geschwindigkeitsbegrenzungen (Tempo 30) im Stadtgebiet sollen gemeinsam mit Kreis und Land intensiv geprüft und diese Tempolimits ausgebaut werden. Tempolimits sind niedrigschwellige Maßnahmen, um umgehend eine Verringerung des CO2 Ausstoßes zu erreichen und Lärm zu verringern. Mehr Tempo 30 schützt auch andere Verkehrsteilnehmende und hilft beim Umstieg auf das Fahrrad und beim Ausbau des Fahrradwegenetzes. Das ist unser Ziel!
Frechen ist heute noch eine Stadt für Autos.
Aber: Wir wollen, dass mehr Menschen zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus fahren.
Das ist besser für die Umwelt – und für unsere Gesundheit.
Es sollen sichere und gut sichtbare Radwege gebaut werden.
Wir wollen überall Tempo 30 und sichere Wege für Kinder.
Vor allem an Schulen und Bahnhöfen sollen gute Fahrradstellplätze entstehen.
Wir wollen, dass Straßenbahnen verlängert und stillgelegte Bahnstrecken wieder genutzt werden.
Es soll Angebote geben, bei denen sich mehrere Menschen ein Auto teilen.
So wird die Luft besser, es ist leiser – und sicherer für alle.
Frechen hat das Potenzial, Klima- und Wirtschaftspolitik miteinander zu vereinen, und wir setzen uns für eine zukunftsorientierte Entwicklung ein, die den Erhalt von Arbeitsplätzen, den Ausbau der Infrastruktur und den Schutz unserer Umwelt gleichermaßen berücksichtigt.
In Frechen sind kleine und große Unternehmen ansässig und wir wollen sie weiter unterstützen, um sie in der Stadt als Arbeitgeber zu halten. Um diesen Kreis zu erweitern, muss Frechen ein attraktiver Standort für die Ansiedelung sein. Die Unternehmen brauchen dafür Kommunikation und Effizienz bei den Entscheidungen. Sie brauchen außerdem für Ihre Mitarbeitenden eine Stadt, in der sie gerne mit ihren Kindern leben wollen.
Mit der ehemaligen Brikettfabrik Wachtberg hat Frechen einen ganz besonderen Standort im Angebot. Das Wachtberg-Gelände ist eine der letzten großen Industrieflächen in NRW und mit seiner Anbindung an das europäische Schienennetz einzigartig. Hier braucht es eine ehrgeizige und kluge Vermarktungs-Strategie, eine engagierte und verlässliche Wirtschaftsförderung und in der Verwaltung einen zuverlässigen und handlungsfähigen Partner.
Frechen hat das Potenzial, Klima- und Wirtschaftspolitik miteinander zu vereinen, und wir setzen uns für eine zukunftsorientierte Entwicklung ein, die den Erhalt von Arbeitsplätzen, den Ausbau der Infrastruktur und den Schutz unserer Umwelt gleichermaßen berücksichtigt.
Wir sind stolz auf unsere vielfältigen kleinen und großen lokalen Unternehmen und wollen sie weiter unterstützen, um sie in der Stadt als Arbeitgebende und Faktor zu halten. Gleichzeitig möchten wir diesen Kreis um neue, nachhaltige und innovative Unternehmen erweitern. Dafür muss Frechen ein attraktiver Standort für die Ansiedelung sein. Die Unternehmen brauchen dafür Kommunikation, Transparenz und Effizienz bei den Entscheidungen. Wir meinen: Das muss dringend besser werden.
Die Vielzahl der Entscheidungen von Unternehmen gegen Frechen sprechen hier eine deutliche Sprache. Genehmigungsverfahren dauern viel zu lange. Entscheidungsprozesse der Verwaltung sind nicht durchsichtig.
Die Unternehmen brauchen für ihre Mitarbeitenden außerdem eine Stadt, in der sie gerne mit ihren Kindern leben wollen; mit ausreichend attraktivem Wohnraum, guten Kindergärten und Schulen, gutem öffentlichen Personennahverkehr, viel Grün und Naturflächen und natürlich einem attraktiven Freizeit-, Kultur- und Gastronomieangebot. Auch bei diesen Themen ist „Luft nach oben“.
Mit der ehemaligen Brikettfabrik Wachtberg hat Frechen einen ganz besonderen Standort im Angebot. Das Wachtberg-Gelände ist eine der letzten großen Industrieflächen in NRW und mit seiner Anbindung an das europäische Schienennetz einzigartig. Hier braucht es eine ehrgeizige und kluge Vermarktungs-Strategie, eine engagierte und verlässliche Wirtschaftsförderung und in der Verwaltung eine zuverlässige und handlungsfähige Partnerin. Passiert ist bisher nichts; dabei darf es nicht bleiben.
Und wenn es nicht gelingt, das Wachtberggelände als Industriestandort zu erhalten, dann sollten wir uns an einem anderen vergleichbaren, höchst erfolgreichen Projekt orientieren: Der ehemaligen Brikettfabrik Grube Carl, die heute ein städteplanerisches Vorzeigeprojekt ist! Wir brauchen mehr Wohnungen – hier könnten wir gleich einen ganzen Stadtteil entwickeln, lasst es uns anpacken!
Frechen soll ein guter Ort zum Arbeiten bleiben – mit fairen Jobs und modernen Unternehmen.
Frechener Unternehmen sollen einfacher Hilfe bekommen – und neue Unternehmen sollen sich ansiedeln können.
Flächen wie das „Wachtberg-Gelände“ sollen gut genutzt werden – zum Beispiel für Firmen oder neuen Wohnraum.
Damit Menschen kurze Wege haben und die Stadt grün und lebendig bleibt.
Die Sanierung unserer Schulen wurde in Frechen jahrelang vernachlässigt. Wir unterstützen den „Masterplan Schulbau“, durch den Sanierungen vorangetrieben werden sollen. Wir werden weiter alle Schulen im Auge behalten, damit das Thema Schulbau und Schulsanierung ständig aktuell bleibt. Zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsort gehören in jeder Hinsicht funktionierende Schulen. Schulbau geht vor Neubau!
Schulbauten müssen an zeitgemäßen pädagogischen Konzepten ausgerichtet sein. Die Schulgemeinschaft muss in die Gestaltung der Gebäude und Räume mit einbezogen werden. Schulhöfe sollen mehr sein als Betonwüsten. Sie müssen Raum für Spiel, Spaß, Erholung sein und im Rahmen der Möglichkeiten Grün und Natur bieten. Wir fordern für unsere Schulen auch endlich breitbandige Internetanbindungen
Frechen hat eine eindrucksvolle kulturelle Szene, die wir unbedingt erhalten, weiter stärken und nach Möglichkeit ausbauen wollen. Dazu gehören die Musikschule und die vielen musikalischen Initiativen von Vereinen über Chöre und Spielmannszüge. Die Volkshochschule und die Bibliothek spielen in der Bildungslandschaft eine wichtige Rolle und mit dem Theater Harlekin hat Frechen ein weiteres kulturelles, ehrenamtliches geführtes Highlight.
Sport und Bewegung ist unverzichtbar für körperliche und geistige Gesundheit. Wir wollen Flächen und Räume für den organisierten und unorganisierten Sport. Für ausreichend Spiel- und Sportplätze, die Pflege aller Sportanlagen, inklusive der Schwimmbäder und den Erhalt des Jugendzentrums Deluxe machen wir uns stark. Es ist uns wichtig, dass alle Kinder Schwimmen lernen können; unser Schwimmbad „Fresh Open“ ist daher eine ganz wichtige Einrichtung. Wir wollen uns für Begegnungsstätten einsetzen, denn sie fördern gegenseitiges Verständnis und stärken den Zusammenhalt in der Stadtgesellschaft.
Wir wollen, dass sich endlich für die Frechener Schulen und damit für alle, die dort lernen und lehren etwas tut! Die Versäumnisse der letzten Jahrzehnte sind hier zum Teil eklatant. Die Sanierung unserer Schulen wurde in Frechen jahrelang vernachlässigt. Das muss aufhören. Wir unterstützen den „Masterplan Schulbau“, durch den Sanierungen vorangetrieben werden sollen, womit aber nicht der Blick für die gesamte Schullandschaft verloren gehen darf. Wir werden weiter alle Schulen im Auge behalten, damit das Thema Schulbau und Schulsanierung ständig aktuell bleibt.
Neben dem viel zu spät festgestellten Bedarf einer weiterführenden Schule, einer Grundschule und dem Ausbau des Gymnasiums bedrückt die bauliche Situation der Burgschule und der Realschule. Wir müssen alles dafür tun, dass der Schwerpunkt des Hochbaus und Gebäudemanagements der Stadt Frechen so lange auf dem Schulbau liegt, bis hier eine maßgebliche Verbesserung erzielt wurde. Es muss eine Selbstverständlichkeit sein, dass alle Klassenräume modern und frei von baulichen Mängeln sind, dass sich alle Schüler*innen in den Schulgebäuden wohlfühlen.
Für die Kinder, die im Einzugsbereich der aktuell noch fehlenden Grundschule im östlichen Stadtgebiet wohnen und die jetzt ab dem Sommer provisorisch in der Anne Frank Schule untergebracht werden, muss ein individueller Busverkehr eingerichtet werden.
Zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsort gehören in jeder Hinsicht funktionierende Schulen. Und solange wir das für Frechen nicht verbessert haben, können wir auch keine Neubaugebiete erschließen. Schulbau geht vor Neubau!
Quadratisch, praktisch heißt nicht selbstverständlich auch gut. Dafür stehen wir. Mit einem Gebäude allein ist es zum Wohle unserer Kinder nicht getan. Schulbauten müssen an zeitgemäßen pädagogischen Konzepten ausgerichtet sein. Die Schulgemeinschaft muss in die Gestaltung der Gebäude und Räume mit einbezogen werden. Inklusion wird gefördert, indem an allen Schulen Stellen für Inklusionsberatende fest verankert werden, die den Kindern bedarfsgerecht zur Seite gestellt werden. (Um-) Baumaßnahmen zu offenen Lernlandschaften sollten die finanzielle Unterstützung durch die Stadt erhalten.
Neben dem Gebäude ist das nächste entscheidende Thema, wie man es sinnvoll mit „Inhalt“ füllt: Wir fordern für unsere Schulen endlich breitbandige Internetanbindungen! Die Ausstattung mit Computern, Pads und Boards sollte auf der Höhe der Zeit sein – nur eine exzellente, gerade auch digitale Ausstattung ermöglicht zukunftsweisenden Unterricht. Und schließlich muss jemand die Technik managen und erklären können. Was in jeder Behörde oder jedem Unternehmen selbstverständlich ist, soll es auch in unseren Schulen sein: Eine Fachperson für Systemadministration soll die Nutzung von IT- und Technik steuern.
Schulhöfe sollen mehr sein als Betonwüsten. Sie müssen Raum für Spiel, Spaß, Erholung sein und im Rahmen der Möglichkeiten Grün und Natur bieten. Planungs- und Bausünden wie in der Lindenschule in der Gisbertstraße dürfen sich nicht wiederholen. Schulgärten mit ihrer „Buddel-AG“ wie im Gymnasium Frechen sind vorbildlich. Wir fordern: Solche Räume und solche Initiativen gehören städtisch gefördert.
Trotz der zum Teil maroden Infrastruktur haben wir in Frechen Lernorte, in denen sich die Kinder wohlfühlen und mit denen sie sich identifizieren. Dies ist dem Umstand zu verdanken, dass wir viele Lehrkräfte haben, die Außerordentliches leisten und sich sehr für ihre Schüler*innen und ihre Schulen einsetzen und stark machen.
Im Bereich der weiterführenden Schulen sehen wir hier, dass sich das dreigliedrige Schulsystem bezahlt macht. Die unterschiedlichen Schulformen bedienen sehr unterschiedliche Bedarfe und haben ihre Existenzberechtigung.
Daran wollen wir auch in Zukunft festhalten – unabhängig von der Frage, welche Schulform die neu zu gründende weiterführende Schule haben wird.
Frechen ist eine Stadt mit einer eindrucksvollen kulturellen Szene, die wir unbedingt erhalten, weiter stärken und nach Möglichkeit ausbauen wollen, denn das gehört zum Zusammenhalt einer Gesellschaft dazu.
Musikalisch haben wir mit der Frechener Musikschule einen zentralen Ort für Musik aller Art für Jung und Alt mit hervorragendem Engagement. Wir halten diese Einrichtung für großartig und unverzichtbar und wollen sie unterstützen! Es gibt viele weitere musikalische Initiativen wie das besondere Trafostation61-Festival, von Vereinen, Chören und Spielmannszügen, die unsere Stadt bereichern und den Zusammenhalt von uns allen fördern, denen wir unsere besondere Aufmerksamkeit widmen wollen.
Eine ganz wichtige Rolle in Sachen Bildung haben für uns die Volkshochschule und die Bibliothek. Ihr Programm und das Engagement der in diesen Organisationen tätigen Menschen bereichert Frechen. Das wollen und werden wir weiter nachdrücklich unterstützen.
Mit dem Theater Harlekin hat Frechen ein weiteres kulturelles ehrenamtliches Highlight. Seit über 40 Jahren wunderbares Laien-Theater auf hohem Niveau – dafür sind wir dankbar und wollen dieses Theater und andere Theaterensembles fördern.
Mit dem Lindentheater hat unsere Stadt ein eigenes und dazu noch ganz besonderes Kino! Es wird vorbildlich getragen und organisiert von Ehrenamtlichen, die wir immer gerne unterstützen sollten.
Sport und Bewegung ist unverzichtbar für körperliche und geistige Gesundheit. Wir wollen Flächen und Räume für den organisierten und unorganisierten Sport. Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene brauchen Orte im öffentlichen Raum, wo sie sich aufhalten, austauschen und spielen können. Daher machen wir uns stark für ausreichend Spiel- und Sportplätze, die Pflege aller Sportanlagen, inklusive der Schwimmbäder und den Erhalt des Jugendzentrums Deluxe!
Gute Beispiele sind das Basketballfeld auf dem öffentlichen Wolfgang-Giesen-Platz/ Grube Carl, die dringend zu sanierende Skaterbahn in der Lindenstraße und in Königsdorf oder die Sportanlage an der Burgstraße. Alle Menschen, die in Frechen wohnen, sollen nach ihren Wünschen Sport ausüben können, unabhängig von Geschlecht, Geldbeuteln, Herkunft und Behinderung. Es ist uns wichtig, dass alle Kinder Schwimmen lernen können; unser Schwimmbad „Fresh Open“ ist daher eine ganz wichtige Einrichtung.
Turnhallen sind Orte des Sports und der Begegnung und letztlich der Gesundheit für Jung und Alt. Sie müssen baulich rechtzeitig erhalten werden, und sie sind keine Unterbringungsorte für Geflüchtete! Eine Unterbrechung ihrer Nutzung – aus welchem Grund auch immer – muss stets zeitlich begrenzt sein. Wir wollen, dass das in Zukunft deutlich besser wird.
Der erst jüngst vorgelegte Abschlussbericht der Sportentwicklungsplanung „Sport und Bewegung in Frechen 2040“ des Instituts für kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS) hat gezeigt, welche Bedarfe in Frechen im Einzelnen bestehen. Es gibt eine klare Prioritätenliste. Dieses Gutachten hat viel Geld gekostet und muss jetzt mit Leben gefüllt werden. Hier gilt es, dass die gemachten Vorschläge Punkt für Punkt abgearbeitet werden.
Gleichermaßen muss die Renovierung des Terrassenfreibades durch die Verwaltung besser und engmaschiger kontrolliert werden. Hier verzögert sich die Wiedereröffnung weiter. Der Baufortschritt lässt sich nur erahnen. Die Gründe für die Verzögerung sind undurchsichtig. Das Terrassenfreibad Frechen ist ein Kleinod und eine der schönsten Freizeitanlagen der Stadt.
Viele Schulen in Frechen sind alt und in schlechtem Zustand.
Wir sagen: Schulbau ist wichtiger als Neubaugebiete.
Es fehlen Grundschulen und weiterführende Schulen. Neue Schulen müssen gebaut werden.
Alle Kinder sollen in Gebäuden lernen, die sicher und modern sind.
Es braucht gutes Internet, digitale Tafeln, Tablets und Hilfe beim Umgang mit Technik.
Schulhöfe sollen keine Betonflächen sein – sondern Orte zum Spielen und Lernen.
An jeder Schule soll es feste Ansprechpartner*innen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen geben.
Kultur macht unser Leben reicher. Sie bringt Menschen zusammen. Auch in Frechen.
Die Musikschule in Frechen ist wichtig. Sie soll weiter gefördert werden.
Diese Orte helfen Menschen beim Lernen. Sie sollen viele Angebote machen können.
Theater Harlekin und das Lindentheater machen Frechen besonders. Wir wollen sie weiter fördern.
Sport hält uns fit – körperlich und im Kopf. Kinder, Jugendliche und Erwachsene brauchen Platz dafür.
Sie sollen gut gepflegt und für alle da sein – egal ob reich oder arm, alt oder jung.
Alle Kinder sollen schwimmen können. Unser Schwimmbad Fresh Open ist sehr wichtig.
Sie müssen gut in Schuss sein. Sie sind zum Sport da – nicht für die Unterbringung von Geflüchteten.
Die Stadt soll Sportanlagen und Freibäder gut planen und rechtzeitig reparieren.
Viele Frechener leben seit Generationen hier, viele sind neu hinzugezogen. Frechen ist heute eine bunte und vielfältige Stadt und wir Grüne in Frechen setzen uns dafür ein, dass sich hier alle Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrem Alter, ihrer Religion und Herkunft – gleichermaßen wohl fühlen und entfalten können, dass Frechen eine lebendige, soziale und tolerante Stadt bleibt.
Die Vielfalt unserer Stadt muss erlebbar und auch im Stadtbild sichtbar sein. Wir wünschen uns viele Straßen- und Viertelfeste. Wir unterstützen die unterschiedlichen Märkte vor unserem Rathaus am Klüttenbrunnen und hoffen auf Weitere. Diese Märkte und Feste stärken und beleben unsere Fußgängerzone, die es dringend zu entwickeln gilt, damit sie ihre alte Attraktivität zurückerhält.
Für uns Grüne ist dieses Thema eine Herzensangelegenheit. Darum haben wir tatkräftig unterstützt, als das „Frechener Bündnis für Demokratie und Vielfalt“ gegründet wurde: Bei diesem zivilgesellschaftlichen Projekt von Vereinen, Initiativen, Kirchen, Einzelpersonen und Politik haben die
Frechener*innen ein deutliches Zeichen gesetzt!
Eine funktionierende Bürger*innenbeteiligung ist ein zentraler Hebel, um Populismus und Demokratiezersetzung aufzuhalten und Vertrauen in die Institutionen zu stützen. Das Bewusstsein über die Rolle demokratischer Teilhabe ist gewachsen und wir treiben voran, dass es eine Mischung aus verschiedenen Formaten zur Bürgerbeteiligung in Frechen gibt.
Die hohe Anzahl Menschen, die in den vergangenen Jahren vor Krieg und Vertreibung in Frechen Schutz fanden, haben uns vor große Herausforderungen gestellt. Solche Menschen sollen wissen, dass wir ihnen bei allen Schwierigkeiten auch weiterhelfen. Für uns ist wichtig, dass wir nicht den Blick darauf verlieren, was Migration in erster Linie für die Menschen bedeutet, die ihre Heimat verlassen mussten. Wir stehen in der Pflicht, ihnen menschenwürdige Unterkünfte bereit zu stellen.
Wir leben und lieben Vielfalt und empfinden sie als Bereicherung! Damit ist für uns klar: Frechen hat mit uns keinen Platz für Rassismus oder Extremismus. Eine Zusammenarbeit mit Vertreter*innen insbesondere „rechter“ Parteien oder Gruppierungen im Rat der Stadt Frechen können wir jetzt und in Zukunft ganz klar ausschließen. Ausgrenzung wegen der Zugehörigkeit zu einer Gruppe, einer Religion, einem Geschlecht oder was auch immer lehnen wir unmissverständlich ab.
Frechen hat verschiedene Städtepartnerschaften – von denen aber leider kaum noch ein Frechener weiß. Wir halten gelebte Städtepartnerschaften für wichtig. Das wollen wir unterstützen. Wir wünschen uns, dass Frechen hier wieder mehr nach vorne geht und sich auf dem Gebiet der Stadtpartnerschaften engagiert –
sowohl mit Städten anderer Länder als auch im eigenen Land.
In Frechen wohnen 53.000 Menschen. Einige leben seit Generationen hier. Viele sind neu hinzugezogen. Frechen ist heute eine bunte und vielfältige Stadt und wir Grüne in Frechen setzen uns dafür ein, dass sich hier alle Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrem Alter, ihrer Religion und Herkunft – gleichermaßen wohl fühlen und entfalten können, damit Frechen eine soziale und tolerante Stadt bleibt.
Die Vielfalt unserer Stadt muss erlebbar und auch im Stadtbild sichtbar sein. Wir wünschen uns viele Straßen- und Viertelfeste. Wir unterstützen die unterschiedlichen Märkte vor unserem Rathaus am Klüttenbrunnen und hoffen auf Weitere. Diese Märkte und Feste stärken und beleben unsere Fußgängerzone, die es dringend zu entwickeln gilt, damit sie ihre alte Attraktivität zurückerhält. Ein spannender Weg dahin könnte sein, die Fußgängerzone in die westliche Hauptstraße über die Dr.-Tusch-Straße bis zum kleinen Kreisel vor dem Restaurant „El Greco“ zu verlängern. Ein zusätzlicher Effekt: Die gefährliche Kreuzung dort würde ebenfalls „aus dem Verkehr genommen“.
Für uns Grüne ist dieses Thema eine Herzensangelegenheit. Darum haben wir tatkräftig unterstützt, als das „Frechener Bündnis für Demokratie und Vielfalt“ gegründet wurde: Bei diesem zivilgesellschaftlichen Projekt von Vereinen, Initiativen, Kirchen, Einzelpersonen und Politik haben die Frechener*innen ein deutliches Zeichen gesetzt!
Eine funktionierende Beteiligung der in Frechen lebenden Menschen ist ein zentraler Hebel, um Populismus und Demokratiezersetzung aufzuhalten und Vertrauen in die Institutionen zu stützen. Das Bewusstsein über die Rolle demokratischer Teilhabe ist gewachsen und wir treiben voran, dass es eine Mischung aus verschiedenen Formaten zur Beteiligung der Bevölkerung in Frechen gibt. Der „Ausschuss für Bürgeranliegen und Bürgerbeteiligung“, der zu Beginn dieser Legislaturperiode auf unseren Antrag hin eingerichtet wurde, hat vielen Menschen in dieser Legislaturperiode Gelegenheit gegeben, ihre Anliegen unmittelbar vorzubringen. Wir setzen uns dafür ein, dass es auch langfristig ein Format zur Bürgerbeteiligung gibt.
Außerdem setzen wir uns schon lange für eine Live-Übertragung von Rats- und Ausschusssitzungen ein: Demokratie muss niedrigschwellig zugänglich und erlebbar gemacht werden!
Die hohe Anzahl Menschen, die in den vergangenen Jahren vor Krieg und Vertreibung in Frechen Schutz fanden, haben uns vor große Herausforderungen gestellt. Aber es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir den Menschen in Not in Frechen helfen wollen. Gleichzeitig müssen wir es aber schaffen, die Herausforderungen schneller und sinnvoller zu meistern. Lange Turnhallenschließungen sind für uns keine Lösung. Unterkünfte müssen anders und unbürokratischer als bisher gefunden und genutzt werden. Sollte es in Frechen dazu kommen, dass eine zentrale Unterbringung eingerichtet wird, fordern wir, dass die Wohnbedingungen in der Einrichtung vorher in einem Pachtvertrag mit der Bezirksregierung klar bestimmt werden – insbesondere auch mit Blick auf die Interessen der Ein- und Anwohnenden.
Für uns Frechener Grüne ist es sehr wichtig, dass wir nicht den Blick darauf verlieren, was Migration in erster Linie für die Menschen bedeutet, die ihre Heimat verlassen mussten. Niemand verlässt seine Heimat freiwillig, es gibt Ursachen für Migration, die Menschen völlig entwurzelt, bei uns Schutz suchen lässt, wie Kriege, politische und persönliche Verfolgung, zerstörte Lebensbedingungen. Wir stehen in der Pflicht, ihnen menschenwürdige Unterkünfte bereit zu stellen – beispielsweise in Modulbauten oder Containergebäuden.
Vergabeverfahren müssen hier in Zukunft beschleunigt werden. Als Vorbild kann hier Pulheim dienen, wo innerhalb kürzester Zeit drei Geflüchtetenunterkünfte entstehen, weil bei der Vergabe auch die Schnelligkeit der Umsetzung ein Kriterium war.
Wir lieben, wir leben Vielfalt und empfinden sie als Bereicherung! Damit ist für uns klar: Frechen hat mit uns keinen Platz für Rassismus oder Extremismus. Eine Zusammenarbeit mit Mitgliedern insbesondere „rechter“ Parteien oder Gruppierungen im Rat der Stadt Frechen können wir jetzt und in Zukunft ganz klar ausschließen. Ausgrenzung wegen der Zugehörigkeit zu einer Gruppe, einer Religion, einem Geschlecht oder was auch immer lehnen wir unmissverständlich ab.
Frechen hat verschiedene Städtepartnerschaften – von denen aber leider kaum noch ein Frechener weiß. Wir halten gelebte Städtepartnerschaften für wichtig. Das wollen wir unterstützen. Es braucht Information und Austausch zwischen uns und unseren Partnerstädten. Das muss über Austauschprogramme in den Schulen beginnen und sich bis zu unseren vielen Vereinen fortsetzen. Wir wünschen uns, dass Frechen hier wieder mehr nach vorne geht und sich auf dem Gebiet der Stadtpartnerschaften engagiert – sowohl mit Städten anderer Länder als auch im eigenen Land.
In Frechen leben viele verschiedene Menschen – das ist gut so!
Wir wollen, dass sich alle wohlfühlen – egal, woher sie kommen oder wie sie leben.
Wir unterstützen Straßenfeste, Märkte und Stadtfeste.
Wir wollen mehr Beteiligung, z. B. durch Bürgerversammlungen oder Online-Angebote.
Wir stehen für Vielfalt und gegen Ausgrenzung. Zusammenarbeit mit rechten Parteien lehnen wir ab.
Wer Schutz braucht, soll in Frechen gut wohnen können – z. B. in Modulbauten statt Turnhallen.
Frechen soll mehr Kontakt zu seinen Partnerstädten haben – durch Austausch in Schulen und Vereinen.
Die Entwicklung unserer Stadt und der Erfolg der Kommunalpolitik hängen entscheidend von ihrer Verwaltung ab, die vor vielen Problemen steht: Schulbauverzögerung, Rathauszustand, Unterkünfte für geflüchtete Menschen, auf der Bonnstraße geht es nicht weiter, nicht am Wachtberg, das Terrassenfreibad wird auch in diesem Jahr nicht öffnen, die langfristige Belegung der Turnhallen mit geflüchteten Menschen bei gleichzeitig wahrgenommenem Stillstand in Bezug auf den Neubau von Unterkünften – all das steht an zur Weiterentwicklung und Lösung.
Um in der personell stetig unterbesetzten Verwaltung Abhilfe zu schaffen und die Effizienz zu steigern, sollte zum einen die Digitalisierung der Stadt Frechen vorangetrieben werden. Zum anderen sind Arbeiten und Verfahren durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zu verbessern und zu beschleunigen.
Frechen hat eine Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG), der wir sehr kritisch gegenüber stehen. Seit Jahren stellt sie für den kommunalen Haushalt ein Verlustgeschäft dar, Gewinne werden bislang nicht erwirtschaftet und sind nicht zu erwarten. In Zeiten, in denen die finanziellen Spielräume der Kommune dramatisch eingeschränkt sind, ist dieser Zustand nicht akzeptabel.
Die Entwicklung unserer Stadt und der Erfolg der Kommunalpolitik hängen entscheidend von ihrer Verwaltung ab. Diese bestimmt mit, ob, wie schnell und wie gut der politische Wille umgesetzt werden kann. Ein Rat allein ist nicht handlungsfähig. Er braucht sowohl im Rahmen der Entscheidungsprozesse als auch zum Vollzug seiner strategischen Ergebnisse die Verwaltung. In einer heute immer lauter geführten Diskussion um Politikverdrossenheit und unsere Demokratie gehört es dazu, dass institutionelle Ebenen auf dem Prüfstand und in der Kritik stehen.
Für alle in der Stadt ist offenkundig, dass sich etwas ändern muss. Die Situation im Schulbau ist verheerend: es fehlt eine Grundschule, es fehlt eine weiterführende Schule, die Burgschule und die Realschule sind extrem sanierungsbedürftig, das Rathaus befindet sich in einem katastrophalen Zustand.
Es fehlt weiter an Unterkünften für geflüchtete Menschen, auf der Bonnstraße geht es nicht weiter, nicht am Wachtberg, das Terrassenfreibad wird auch in diesem Jahr nicht öffnen, der Neubau einer Zweifach-Sporthalle in Königsdorf soll drei Jahre dauern, die langfristige Belegung der Turnhallen mit geflüchteten Menschen bei gleichzeitig wahrgenommenem Stillstand in Bezug auf den Neubau von Unterkünften hat zu Recht die Menschen erzürnt.
Behördliche Verfahren unserer Verwaltung dauern in der Regel (viel) zu lange und sind zu intransparent. Obwohl Jahr für Jahr mehr Stellen geschaffen werden, können Projekte mit dem Argument des fehlenden Personals oft nicht umgesetzt werden.
Es werden große Summen für Gutachten und Beraterleistungen ausgegeben, auf eine eigene Fachkompetenz im eigenen Haus wird nur selten zurückgegriffen – die Projekte kosten Unsummen, bevor auch nur ein Stein verbaut wurde.
Es muss eine ehrliche Problemanalyse geben und anschließend eine umfassende Erneuerung und Modernisierung der Arbeitsabläufe. Von der in einigen Bereichen unbefriedigenden Aktenführung bis hin zu klaren Dienstanweisungen und Zuständigkeitsregelungen stehen Verbesserungen an – auf der Basis einer klaren Vision für das Wohl der Stadt.
Um hier Abhilfe zu schaffen und die Effizienz zu steigern, sollte zum einen die Digitalisierung der Stadt Frechen vorangetrieben werden. Zum anderen sind Arbeiten und Verfahren durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zu verbessern und zu beschleunigen. Hier kann und muss Frechen schnell von Nachbargemeinden lernen, um sich besser zu entwickeln.
Wir müssen uns fragen, wo liegen die Ursachen für die Länge der Verfahren, den häufigen Personalmangel, die Schwierigkeiten, Stellen besetzt zu bekommen. In der neuen Legislaturperiode müssen unter einer neuen Ratshausführung die Strukturen im Rathaus dringend auf den Prüfstand und umfassend verändert und verbessert werden.
Frechen hat eine Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG). Dieser stehen wir sehr kritisch gegenüber, weil sie nicht das geleistet hat, was ihr Name verspricht. Die Entscheidungen in der SEG sind gegenüber der Frechener Bevölkerung nicht transparent und entziehen sich weitgehend der demokratischen Kontrolle des gewählten Rates. Seit Jahren stellt die SEG für den kommunalen Haushalt ein einziges Verlustgeschäft dar. Gewinne werden von der SEG bislang nicht erwirtschaftet und sind auch in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. In Zeiten, in denen die finanziellen Spielräume der Kommune dramatisch eingeschränkt sind, ist dieser Zustand nicht akzeptabel.
Eine Abschaffung der SEG oder eine Weiterentwicklung hin zu einer gemeinwohlorientierten Wohnungsbaugesellschaft ist zu prüfen.
Damit unsere Stadt funktioniert, brauchen wir eine gute Verwaltung.
Aufgaben müssen schneller und besser erledigt werden.
Mit Computern und Technik kann vieles einfacher werden – auch für die Bürger*innen.
Verfahren müssen einfacher, schneller und verständlicher sein.
Die Stadtentwicklungsgesellschaft SEG kostet Geld, bringt aber kaum Erfolge. Wir wollen sie abschaffen oder verbessern.