Frechen. Heimat und Zukunftsstadt.

Liebe Frechener*innen,
Frechen ist meine Heimat. Heute bedeutet Heimat aber nicht mehr die Abgeschiedenheit einer “heilen Welt”. Denn wir sind Teil von globalen Prozessen. Klimawandel, Wirtschaft und Gemeinwohl stehen in starker Wechselwirkung. Das erleben wir auch beim Strukturwandel im Rheinischen Revier.

Unsere Welt verändert sich mit großer Dynamik. Darauf müssen wir reagieren. Weltweit besteht ein wachsender Bedarf an Dienstleistungen und Produkten für eine gesunde, klimafreundliche Zukunft: Herausforderung und Chance für Frechen.

Das Miteinander im Blick

Gute Politik entsteht aus einer umfassenden, ganzheitlichen Perspektive heraus.
Mein politisches Handeln ist darauf gerichtet, eine offene, gerechte Gesellschaft mit einer funktionierenden Wirtschaft und einer gesunden Umwelt in Einklang zu bringen.

In Zeiten von Veränderungen braucht es politische Visionen

Als erfahrene Kommunalpolitikerin verstehe ich das Amt der Bürgermeisterin nicht nur als Auftrag zur Verwaltung. Ich sehe in unserer Stadt und auch in der Verwaltung Potenziale, die bisher zu wenig Beachtung gefunden haben. Mit dem Leitbild FRECHEN – HEIMAT UND ZUKUNFTSSTADT möchte ich an Bestehendes anknüpfen und unsere Stadt in eine erfolgreiche Zukunft führen.

Das detaillierte Wahlprogramm wird in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.

Persönlich

Miriam Erbacher lebt und arbeitet seit 20 Jahren in Frechen. In dieser Zeit hat sie viele Menschen und Facetten der Stadt kennen- und schätzen gelernt: Als Fraktionsvorsitzende im Rat, Lehrerin am Gymnasium Frechen, Mutter dreier Kinder und als Frau eines Frechener Unternehmers.

 Auch durch ehrenamtliches Engagement, wie beim Aufbau einer Kinderbetreuung beim Kinderschutzbund in Frechen und der OGS in der Mauritiusschule in Bachem, ist sie in Frechen heimisch geworden.

Aufgewachsen in Hamburg, zog es sie nach der Schule in die Welt. Sie studierte Kunst, Architektur und Mathematik in München, Italien, Japan, New York und Köln. Einige Jahre lebte und arbeitete sie immer wieder im Ausland, bevor sie sich mit ihrer Familie in Frechen niederließ. Dieser Erfahrungshorizont bestimmt ihre Politik.

Ansprache zur Kandidatur

Liebe Frechener*innen,

es ist Zeit. Es ist Zeit, endlich Verantwortung zu übernehmen.

Wir stehen am Beginn eines neuen Jahrzehnts und wir stehen vor einer entscheidenden Kommunalwahl, für die es gilt, das gesellschaftliche Momentum, den historischen Augenblick zu nutzen. Dafür müssen wir jetzt alles geben. Ich bin bereit, alles zu geben.

Nach aktuellen Umfragen trauen uns GRÜNEN immer mehr Menschen zu, die richtigen Antworten auf die Fragen unserer Zeit zu kennen. Und nicht nur das. Sie trauen uns auch zu, mit diesen Antworten eine gute, eine richtige Politik für die Zukunft der Bürger*innen zu machen.

Mit Fridays for Future und anderen Organisationen haben Menschen aller Altersstufen auf der Straße das deutliche Signal gesetzt: Eine breite Gesellschaft ist startklar und will, dass wir Grüne das Steuer übernehmen.

Seit nun 40 Jahren machen wir GRÜNE Politik für Mensch und Umwelt. Wir haben in diesen Jahren nicht nur umfassende fachliche Kompetenzen erworben, sondern uns auch thematisch breit aufgestellt. Wir haben in vielen Bereichen die Themen gesetzt. Wir haben verstanden, dass es jetzt ums Ganze geht und entwickeln deswegen ganzheitliche Konzepte. Denn wir sind keine Klientelpartei, die sich auf bestimmte Wählergruppen und deren Interessen konzentriert. Nein, wir machen Politik für alle Menschen! Wir verbinden für alle Menschen die Klimapolitik mit dem sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und mit individueller Freiheit.

Wir GRÜNE sind stark, weil wir unsere Flügelkämpfe aufgegeben haben. Wir sind stark, weil wir uns nicht mit uns selbst, sondern mit den Herausforderungen unserer Zeit befassen.

Und die könnten größer kaum sein:

Wenn die Welt, wenn Europa bis 2050 klimaneutral werden soll, dann müssen wir das auch in Frechen hinbekommen. Dafür trete ich an:

Als Bürgermeisterin der Stadt Frechen will ich das Klima zur Chefinsache machen. Frechen soll bis 2050 klimaneutral sein. Dabei kommt es vor allem darauf an, was wir in den nächsten fünf Jahren an Einsparungen umsetzen können. Denn es geht um ein Treibhausgas-Budget, mit dem wir sparsam haushalten müssen.

Aber dieser Einsatz lohnt sich auch unmittelbar. Die klimaneutrale Stadt Frechen wird eine bessere Stadt sein:

  • Es ist nicht nur umweltfreundlich, sondern auch sozial, unser Nahverkehrssystem attraktiver zu machen.
  • Es schafft Lebensqualität für alle, wenn wir einen größeren Teil des Straßenraums den Fußgänger- und Radfahrer*innen, aber auch Straßencafés überlassen.
  • Wenn im Rahmen des Strukturwandels mehr Frechener*innen ihren Wunschjob in Frechen finden, dann können wir das Pendeln reduzieren und so positive Effekte für das tägliche Leben aller erzielen.
  • Die klimaneutrale Stadt Frechen schafft Innovation dauerhaft auf den bestehenden Gewerbeflächen und genießt den so bewahrten Freiraum mit seiner Artenvielfalt für die Naherholung.
  • Frechener Betriebe, die früh auf Klimaschutz setzen, schaffen die Produkte, Dienstleistungen und Jobs der Zukunft und damit die Zukunft selbst.

Mir ist bewusst, dass für den Klimaschutz große Investitionen nötig sind. Doch die Zeit ist günstig. Mit Unterstützung der zahlreichen Fördermittel, die auf EU-, Bundes- und Landesebene bereitgestellt werden, können wir das gemeinsam leisten.

Ich habe ein Ziel, das mich trägt. Ich habe Euch als Freundinnen und Freunde meiner Partei. Wir sind gemeinsam ein super Team.

Lasst uns zusammen einen kraftvollen und fröhlichen Wahlkampf hinlegen. Dafür bewerbe ich mich als eure grüne Bürgermeisterkandidatin und bitte um euer Vertrauen und eure Stimme.

Danke!

„Gute Politik muss allen dienen und für ein ausgewogenes Miteinander sorgen.
Ich verbinde damit den Anspruch, eine offene, gerechte Gesellschaft mit einer funktionierenden Wirtschaft und einer gesunden Umwelt zu vereinen.“

„Ich fühle ich mich als Frechenerin, Europäerin und Weltbürgerin.
Meine Verantwortung endet nicht an den Stadtgrenzen, aber hier vor Ort können wir gemeinsam Dinge besonders gut verbessern.“