Herzlichen Dank an unsere Wählerinnen und Wähler
Die GRÜNEN in Frechen bedanken sich bei den Wählerinnen und Wählern für das gute Wahlergebnis, mit dem die rot-grüne Landesregierung bestätigt wurde.
Im gesamten Rhein- Erft- Kreis erhielten die GRÜNEN 22.179 Zweitstimmen (10,65 %), das sind 1.574 Stimmen weniger als bei der Landtagswahl 2010. Damit konnte das Spitzenergebnis aus 2010 nicht erneut bestätigt werden.
Die Lage war aber auch eine andere. Die Wahlkreismandate sind alle an die SPD gegangen, damit sind Dagmar Andres, Brigitte D'Moch-Schweren und Guido van den Berg im Landtag. Über die Reservelisten schaffen es die beiden CDU Kandidierenden Rita Klöpper und Greogor Golland. Der sechste Vertreter des Rhein-Erft-Kreises im Landtag ist Ralf Bombis von der FDP.
Die Zweitstimmenergebnisse der GRÜNEN in den Städten sehen wie folgt aus:
Bedburg: 5,95 Prozent aus 662 Stimmen, ein Minus von 64 Stimmen
Bergheim: 8,23 Prozent aus 2.061 Stimmen, ein Minus von 377 Stimmen
Brühl: 14,41 Prozent aus 2.963 Stimmen, ein Minus von 34 Stimmen
Elsdorf: 7,6 Prozent aus 684 Stimmen, ein Minus von 45 Stimmen
Erftstadt: 10,82 Prozent aus 2.637 Stimmen, ein Minus von 50 Stimmen
Frechen: 10,81 Prozent aus 2.490 Stimmen, ein Minus von 265 Stimmen
Hürth: 11,27 Prozent aus 2.891 Stimmen, ein Minus von 158 Stimmen
Kerpen: 10,11 Prozent aus 2.784 Prozent, ein Minus von 198 Stimmen
Pulheim: 12,91 Prozent aus 3.610 Stimmen, ein Minus von 377 Stimmen
Wesseling: 10,01 Prozent aus 1.397 Stimmen, ein Minus von 6 Stimmen.
Gesamtschule oder Sekundarschule

- Gymnasium - benötigt dringend Entlastung durch eine Gesamtschule
Welche Schulform brauchen wir in Frechen?
von Jürgen Weidemann
Gesamtschule oder Sekundarschule? Diese spannende Frage steht in der Juni-Sitzung des Schulausschusses zur Diskussion, wenn die Verwaltung eine Projektstudie vorlegt, welche die zukünftige Ausgestaltung der Schullandschaft in Frechen beleuchten soll.
Nachdem die rot-grüne Landesregierung mit der Opposition einen Schulkonsens geschlossen hat, können die Kommunen frei entscheiden, welche Schulform sie brauchen und wollen. Die Stadtverwaltung prüft derzeit, wie eine neue Schulform mit den vorhandenen Schulgebäuden umgesetzt werden kann.
In der Elternschaft scheint die Frage nach der Schulform längst beantwortet, seit Mitte letzten Jahres gibt es auch in Frechen eine starke Bewegung für eine Gesamtschule. Betrachtet man die Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen, wird ein interessanter Trend sichtbar: Während die Hauptschule mit 49 Anmeldungen im nächsten Schuljahr gerade noch zweizügig ist und die Realschule deutlich weniger Schülerinnen und Schüler hat als im Schulentwicklungsplan prognostiziert, muss das Gymnasium mit 154 Anmeldungen erstmalig eine sechste Eingangsklasse bilden. Rechnet man die Kinder hinzu, die auf Gymnasien und Gesamtschulen außerhalb Frechens angemeldet wurden, sieht man, dass 64 % aller Viertklässler auf Schulen angemeldet wurden, die zum Abitur führen.
Auf diese Entwicklung ist die Frechener Schullandschaft nicht ausgerichtet. Landesweit ist dieser Trend schon lange sichtbar, denn in NRW sank der Anteil der Hauptschüler an der Gesamtschülerzahl von 59 % (1970) auf 13,6 % (2009), während der Anteil der Gymnasiasten und Gesamtschüler im gleichen Zeitraum von 26,7 % auf 56,8 % anstieg.
Sekundarschule – für Frechen nicht geeignet
Die Sekundarschule - konzipiert für strukturschwache Gebiete mit geringen Schülerzahlen - ist keine Schulalternative für Frechen. Sie endet mit dem Abschluss der Sekundarstufe 1 (Mittlere Reife) und ist zur Erlangung der Hochschulreife zwingend auf die Kooperation mit einem Gymnasium oder einer Gesamtschule angewiesen.
Die Ratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat sich eindeutig für eine Gesamtschule ausgesprochen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Wenn so viele Kinder Abitur machen wollen, muss das auch in Frechen möglich sein. Alles andere wäre bildungspolitisch eine Weichenstellung in die falsche Richtung.





