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28.12.11 13:33

Frechener Grüne ziehen eine Jahresbilanz


Von: Gabriele Nußberger


Pünktlich zum Jahresende ziehen die Frechener Grünen ihre Jahresbilanz.

Fraktionsvorsitzende Gabriele Nußberger: „2011 war ein wichtiges Jahr für uns, vor allem im Schulbereich. Gerade noch rechtzeitig konnten wir – gemeinsam mit engagierten BürgerInnen - verhindern, dass eine mögliche Gesamtschule schon vorzeitig ad acta gelegt wurde. Die Kuh ist aber noch lange nicht vom Eis, und das nächste Jahr wird zeigen, ob die Frechener Bildungslandschaft eine Gesamtschule erhalten wird.“.

Groß war auch die Freude der Grünen, als sich nach einer jahrelangen Hängepartie der Stadtrat im Mai für den Erhalt und die Sanierung der Lindenschule ausgesprochen hatte. Dadurch haben Schüler, Eltern und Lehrer wieder eine Perspektive.

Beachtlich fanden die Grünen, dass die Bürgerinitiative Sauberes Frechen mit ihrer Kompetenz und ihrem Engagement zumindest einen Teilerfolg gegen das mächtige RWE errungen hat: Der Energieriese hatte seinen Antrag zur Mitverbrennung von Abfällen im Kraftwerk Berrenrath zurückgezogen.

Berechtigte Hoffnungen machen sich die Grünen auf die Wiedereinführung der Baumschutzsatzung. Hier unterstützten sie den Antrag der Lokalen Agenda Frechen und erreichten nach einigem Hin und Her, dass die Verwaltung einen Vorschlag für eine neue Baumschutzsatzung erarbeitet.

Belohnt wurden auch die Bemühungen der Grünen beim Busverkehr nach Grube Carl. Hier beschloss der Verkehrsausschuss, den Betrieb am Wochenende und in den Abendstunden auszuweiten. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember sind diese Verbesserungen in kraft.

Aber es sind auch Misserfolge zu verzeichnen. Der grüne Antrag, Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit innerhalb der geschlossenen Ortschaft einzuführen, scheiterte. Nußberger: „Wir lassen uns nicht entmutigen. Unser Ziel ist es nach wie vor, dass in Frechen niemand mehr bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet wird.“.

Auch für die Zukunft haben sich die Grünen viel vorgenommen. Nußberger: „Das Bewusstsein für den Klimaschutz ist in Frechen bei Politik und Verwaltung noch nicht angekommen. Hier fordern wir eine deutliche Stärkung des Rad- und des Fußverkehrs sowie des öffentlichen Personennahverkehrs. Eine neue Ausrichtung der städtischen Verkehrspolitik ist das Gebot der Stunde.“.




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